Wirtschaftsprüfung

  • Die WPK hat im Rahmen der IAASB-Konsultation zur strategischen Ausrichtung 2020 bis 2023 und zum Arbeitsprogramm 2020 bis 2021 Stellung genommen.

    Stellungnahme: IAASB-Konsultation zur strategischen Ausrichtung 2020 bis 2023 und zum Arbeitsprogramm 2020 bis 2021

    WPK, Mitteilung vom 21.05.2019

    Am 21. Mai 2019 hat die WPK im Rahmen der IAASB-Konsultation zur strategischen Ausrichtung 2020 bis 2023 und zum Arbeitsprogramm 2020 bis 2021 Stellung genommen.

    Grundsätzlich begrüßt die WPK die Vorschläge. Nach Überzeugung der WPK sollten aber sowohl das IAASB als auch IESBA stärker als die Standardsetzer wahrgenommen werden, die imstande sind, möglichen Verfehlungen mit geeigneten Lösungen entgegenzuwirken. Hintergrund sind aktuelle Diskussionen in Großbritannien und den Niederlanden beispielsweise über verpflichtende Joint Audits, weitergehende Rotationspflichten oder die striktere Trennung von Prüfung und Beratung.

    Auf dem Gebiet der kritischen Grundhaltung (professional skepticism) erachtet die WPK zusätzliche Anforderungen als nicht hilfreich, da die Grundhaltung kaum durch den Standardsetzer beeinflusst werden kann. Zum Begriff des öffentlichen Interesses (public interest) sollte seitens des IAASB ein klareres Verständnis geschaffen werden.

    Bezüglich des Arbeitsprogramms für den Zeitraum 2020 bis 2021 sollten die Überlegungen zur künftigen Ausgestaltung der Abschlussprüfungen wenig komplexer Unternehmen (less complex entities) an erster Stelle stehen. Hintergrund sind die zunehmend komplexen Standards, die hier mangels ausreichender Skalierungsmöglichkeiten oftmals wenig handhabbar sind. Zudem ist aus Sicht der WPK zusätzliche Unterstützung bei der Umsetzung des ISA 315 dringend geboten.

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  • Das International Ethics Standards Board for Accountants (IESBA) hat den überarbeiteten Katalog von Fragen und Antworten zum Thema „Langjährige Beziehungen zum Prüfungsmandanten“ (IESBA Staff Q&A – Long Association of Personnel with an Audit Client) veröffentlicht. Darauf weist die WPK hin.

    IESBA: Fragen und Antworten zum Thema „Langjährige Beziehungen zum Prüfungsmandanten“ aktualisiert

    WPK, Mitteilung vom 22.05.2019

    Am 9. Mai 2019 hat das International Ethics Standards Board for Accountants (IESBA) den überarbeiteten Katalog von Fragen und Antworten zum Thema „Langjährige Beziehungen zum Prüfungsmandanten“ (IESBA Staff Q&A – Long Association of Personnel with an Audit Client) veröffentlicht.

    Der auf der Internetseite der IFAC abrufbare Katalog soll Zweifelsfragen bei der Anwendung der Regelungen des IESBA Code of Ethics for Professional Accountants beseitigen. Neben redaktionellen Klarstellungen betreffen die wesentlichen inhaltlichen Neuerungen u. a. Klarstellungen hinsichtlich der Übergangsregelungen in R540.19 sowie den Umgang mit Geschäftsjahren, die einen Zeitraum von mehr als zwölf Monaten umfassen.

    Der IESBA Code of Ethics for Professional Accountants sieht seit dem 15. Dezember 2018 eine Verschärfung der Unabhängigkeitsanforderungen in Bezug auf langjährige Beziehungen zwischen Prüfungsteam und Prüfungsmandant (Long Association of Personnel with Audit Clients) vor. Eine Zusammenfassung der wesentlichen Vorschriften ist unter „Neu auf WPK.de“ vom 4. März 2019 veröffentlicht.

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  • Der Vorstand der WPK informiert regelmäßig über seine Tätigkeit und hat daher Informationen zu den wichtigsten Beratungsergebnissen aus Sitzung am 9. Mai 2019 zusammengefasst.

    WPK

    Bericht über die Vorstandssitzung der WPK am 9. Mai 2019

    WPK, Mitteilung vom 16.05.2019

    Der Vorstand der WPK informiert regelmäßig über seine Tätigkeit. Im Folgenden sind Informationen zu den wichtigsten Beratungsergebnissen aus Sitzung am 9. Mai 2019 zusammengefasst.

    Tätigkeit als Mitarbeiter einer internen Servicegesellschaft

    Der Vorstand befasste sich mit der Frage, ob WP/vBP als gesetzliche Vertreter oder Angestellte in gewerblichen Gesellschaften tätig sein dürfen, wenn diese ausschließlich als interne Servicegesellschaften für Berufsangehörige agieren.

    Nach den entwickelten Kriterien richte sich die Gewerblichkeit im berufsrechtlichen Sinne danach, ob eine Gesellschaft am Markt tätig wird. Nur dann seien prüfungspflichtige Unternehmen vor unlauterer Konkurrenz zu schützen. Dies ist bei einer internen Servicegesellschaft aber nicht der Fall, so dass die Tätigkeit in einer solchen nach Auffassung des Vorstandes mit den Berufspflichten des WP/vBP vereinbar ist.

    Anpassung von § 12 Satzung WPK an das APAReG

    Der Vorstand beschloss, nach Durchführung der Mitgliederanhörung zum Beginn des Jahres dem Beirat den Entwurf der Änderung von § 12 Satzung WPK zur Beschlussfassung vorzuschlagen.

    Die Norm regelt Fälle, in denen eine gegen ein Mitglied der WPK verhängte Sanktion nicht mehr mit einer Ehrenamtstätigkeit für die WPK vereinbar sein soll. Die derzeitige Fassung bezieht sich noch auf die Rechtslage vor Inkrafttreten des APAReG im Jahr 2016 und soll nunmehr angepasst werden. Aus der Mitgliederanhörung ergaben sich keine Hinweise.

    Differenzierung der WPK-Beiträge

    Der Vorstand nahm einvernehmlich Abstand von Überlegungen zu einer Differenzierung der Beiträge zwischen Abschlussprüfern und Nichtabschlussprüfern.

    Entwurf Prüfungsbericht Jahresabschluss 2018 und Empfehlung für die Bestellung des Abschlussprüfers für das Wirtschaftsjahr 2019

    Der Vorstand beriet den Entwurf des Prüfungsberichts und empfiehlt dem Beirat wiederum die Bestellung der NPP Niethammer, Posewang & Partner GmbH WPG StBG, Hamburg, zum Abschlussprüfer der WPK für das Geschäftsjahr 2019.

    Projektausschuss „Analyse der Aufwendungen der WPK“

    Der Vorstand setzte seine Beratungen zu den Ergebnissen des Projektausschusses fort. Bei den Sachaufwendungen der WPK sieht der Vorstand kein nennenswertes Einsparpotenzial. Bei den Personalaufwendungen werde dagegen noch im Jahr 2019 der Abbau von Vollzeitstellen in den Geschäftsstellen durch Verzicht auf Nachbesetzung von altersbedingt ausscheidenden Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern realisiert.

    Aufgrund der zukünftigen Fehlbeträge spricht sich der Vorstand im Sinne einer nachhaltigen Finanzierung des Kammerhaushalts dafür aus, dem Beirat eine Anhebung der Mitgliedsbeiträge vorzuschlagen.

    Tätigkeitsbericht der Berufsaufsicht für das Jahr 2018

    Der Vorstand befasste sich mit dem Bericht der Berufsaufsicht für das Jahr 2018, der auf der Internetseite der WPK veröffentlicht werden soll.

    Tätigkeitsbericht der Kommission für Qualitätskontrolle für das Jahr 2018

    Prof. Dr. Jens Poll, Vorsitzender der Kommission für Qualitätskontrolle (KfQK), erläuterte den Tätigkeitsbericht der KfQK für das Jahr 2018. Der Vorstand nahm den Bericht zur Kenntnis.

    Besetzung der KfQK für die Amtszeit vom 17. Januar 2020 bis zum 16. Januar 2024

    Der Vorstand beriet über die zukünftige Zusammensetzung der KfQK. Dazu sollen noch Gespräche mit KfQK-Vertretern geführt werden. Die Vorstandsberatungen werden fortgesetzt.

    Zusammenführung der Prüferberufe

    Der Vorstand beriet über die Ergebnisse des Projektausschusses. Die Zusammenführung der Prüferberufe müsse endlich gelingen. Der Vorstand billigte den vom Projektausschuss vorgeschlagenen berufsrechtlichen Lösungsansatz in der WPO. Die handelsrechtlichenPrüfungsbeschränkungen sollen davon unberührt bleiben.

    Der Vorstand spricht sich für die einheitliche Berufsbezeichnung „Wirtschaftsprüfer“ aus. Soweit erforderlich soll die Überleitung aber durch die Kundmachung erkennbar werden. Dazu gehört insbesondere die Erkennbarkeit im Berufsregister und im Rahmen der Registrierung als Abschlussprüfer.

    In einem nächsten Schritt soll hierzu mit den Verbänden gesprochen werden. Der Beirat wird sich in seiner Junisitzung mit dem Thema befassen.

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  • Die WPK hat die Aufgabe, die nach dem Geldwäschegesetz (GwG) verpflichteten Berufsangehörigen anlassunabhängig auf die Einhaltung der geldwäscherechtlichen Pflichten hin zu überprüfen. Den Fragebogen können Mitglieder im geschützten Bereich einsehen.

    Geldwäscheaufsicht: WPK verschickt Fragebögen an einzelne Mitglieder

    WPK, Mitteilung vom 14.05.2019

    Die WPK hat die Aufgabe, die nach dem Geldwäschegesetz (GwG) verpflichteten Berufsangehörigen anlassunabhängig auf die Einhaltung der geldwäscherechtlichen Pflichten hin zu überprüfen. Hierüber hat die WPK bereits auf verschiedenen Wegen berichtet.

    Wie schon im Vorjahr hat die WPK zu diesem Zweck aus dem Gesamtbestand der WP/vBP-Praxen per IT-gestützter Zufallsauswahl eine Stichprobe gezogen. Die Auswahl fiel auf insgesamt 125 Praxen. Diese erhalten von der WPK in den kommenden Tagen einen Fragebogen, anhand dessen die Einhaltung der geldwäscherechtlichen Pflichten überprüft wird. Diesen Fragebogen können Sie auch im geschützten Mitgliederbereich „Meine WPK“ einsehen.

    Als Hilfestellung zur Einhaltung der geldwäscherechtlichen Pflichten stellt die WPK unter „Mitglieder > Bekämpfung der Geldwäsche > Hinweise für die Praxis“ zur Verfügung:

    • eine Kurzdarstellung der Pflichtenlage nach dem GwG,
    • ausführliche Auslegungs- und Anwendungshinweise zu den geldwäscherechtlichen Pflichten sowie
    • eine Auswahl aktueller Fachliteratur

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  • Die WPK hat in der Sammlung „Formulare/Merkblätter“ einen Mustervertrag für externe Dienstleister zur Verfügung gestellt. Der Vertrag ist als unverbindliches Muster für eine Vereinbarung zwischen einer WP/vBP-Praxis/WPG/BPG mit einer/m externer/n Dienstleister/in für die Mandatsbearbeitung zu verstehen.

    Mustervertrag für externe Dienstleister

    WPK, Mitteilung vom 14.05.2019

    Die WPK hat in der Sammlung „Formulare/Merkblätter“ einen Mustervertrag für externe Dienstleister zur Verfügung gestellt. Der Vertrag ist als unverbindliches Muster für eine Vereinbarung zwischen einer WP/vBP-Praxis/WPG/BPG mit einer/m externer/n Dienstleister/in für die Mandatsbearbeitung zu verstehen.

    Zu den bei der Einbindung externer Dienstleister zu beachtenden Vorkehrungen zur Sicherstellung der beruflichen Verschwiegenheitspflicht siehe im Einzelnen den Praxishinweis WPK Mitwirkung Dritter an der Berufsausübung (§§ 50, 50a WPO).

    Zum sozialversicherungsrechtlichen Statusfeststellungsverfahren durch die Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund wird auf die Informationen auf der dortigen Internetseite verwiesen.

    Für einen individuellen Vertrag sollten Sie sich bei einem Rechtsanwalt beraten lassen.

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  • Die WPK hat zum Entwurf eines Gesetzes über die Versorgung der Wirtschaftsprüfer und der vereidigten Buchprüfer und zur Änderung weiterer Gesetze Stellung genommen.

    Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes über die Versorgung der Wirtschaftsprüfer und der vereidigten Buchprüfer und zur Änderung weiterer Gesetze

    WPK, Mitteilung vom 07.05.2019

    Die WPK hat mit Schreiben vom 3. Mai 2019 gegenüber dem Landtag Nordrhein-Westfalen zum Entwurf eines Gesetzes über die Versorgung der Wirtschaftsprüfer und der vereidigten Buchprüfer und zur Änderung weiterer Gesetze (Drucksache 17/5198) Stellung genommen.

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  • Das International Auditing and Assurance Standards Board hat ein Diskussionspapier veröffentlicht, das sich mit den Herausforderungen der internationalen Prüfungsstandards (ISA) bei der Prüfung wenig komplexer Unternehmen befasst (Audits of Less Complex Entities: Exploring Possible Options to Address the Challenges in Applying the ISAs). Das IAASB erbittet Stellungnahmen bis zum 12. September 2019. Darauf weist die WPK hin.

    IAASB: Diskussionspapier zur Prüfung wenig komplexer Unternehmen

    WPK, Mitteilung vom 08.05.2019

    Am 29. April 2019 hat das International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) ein Diskussionspapier veröffentlicht, das sich mit den Herausforderungen der internationalen Prüfungsstandards (ISA) bei der Prüfung wenig komplexer Unternehmen befasst (Audits of Less Complex Entities: Exploring Possible Options to Address the Challenges in Applying the ISAs). Das IAASB erbittet Stellungnahmen bis zum 12. September 2019.

    Gemäß Diskussionspapier erweisen sich die ISA insbesondere bei der Prüfung wenig komplexer Unternehmen oftmals als wenig handhabbar, Skalierungsmöglichkeiten sind nicht ausreichend vorhanden. Zudem kennzeichnen sich die ISA durch zunehmende Komplexität und Länge aus. Das IAASB weist in dem Diskussionspapier darauf hin, dass einzelne Länder bereits alternative Konzepte für die Prüfung wenig komplexer Unternehmen entwickelt haben beziehungsweise aktuell diskutieren.

    Hinsichtlich der künftigen Ausrichtung der Standardentwicklung stellt das IAASB drei Optionen vor

    1. Überarbeitung der ISA,
    2. Entwicklung eines eigenständigen Prüfungsstandards für die Prüfung wenig komplexer Unternehmen und
    3. Entwicklung von Leitlinien für die Prüfung wenig komplexer Unternehmen

    und erbittet unter anderem Hinweise, welche der genannten Optionen verfolgt werden soll.

    Weitere Fragen befassen sich darüber hinaus beispielsweise mit der Angemessenheit der Beschreibung eines wenig komplexen Unternehmens oder den Aspekten, die die Anwendung der ISA bei der Prüfung wenig komplexer Unternehmen erschweren.

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