Wirtschaftsprüfung

  • Die WPK hat den Jahresbericht 2018 der FIU veröffentlicht.

    Jahresbericht 2018 der Financial Intelligence Unit

    WPK, Mitteilung vom 10.07.2019

    Der von der Financial Intelligence Unit (FIU) Deutschland, Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen vorgelegte Jahresbericht 2018 steht jetzt auf der Website der WPK zur Verfügung.

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  • Das Bundesfinanzministerium hat ein neues Vollmachtsformular inklusive Beiblatt und Merkblatt für die Vollmachtsdatenbank veröffentlicht (Az. IV A 3 – S 0202 / 15 / 10001 ). Darauf weisen DATEV und die WPK hin.

    Neues Vollmachtsformular des BMF für die Vollmachtsdatenbank

    WPK, Mitteilung vom 08.07.2019

    Die DATEV teilt mit, dass das Bundesfinanzministerium mit Schreiben vom 8. Juli 2019 – IV A 3 – S 0202 / 15 / 10001 ein neues Vollmachtsformular inklusive Beiblatt und Merkblatt für die Vollmachtsdatenbank veröffentlicht hat.

    Danach steht den Anwendern in der Vollmachtsdatenbank ab dem 8. Juli 2019 automatisch eine neue Version zur Verfügung. Damit wird in der Erfassung und bei der Ausgabe das neue Formular angezeigt. Bereits erfasste Vollmachten sind ebenfalls im neuen Format zu sehen. Da diese laut Merkblatt ihre Gültigkeit behalten, müssen bereits übermittelte Vollmachten nicht erneut übermittelt werden. Die Anwender werden für vier Wochen über einen Hinweis (Info-Dialog) beim Start der Vollmachtsdatenbank hingewiesen.

    In der DATEV Info-Datenbank steht ab dem 8. Juli 2019 im Dokument 1070515 die neue Vollmacht inklusive Beiblatt und neuem Merkblatt zur Verfügung. Zusätzlich stehen den DATEV-Mitgliedern – ebenso ab 8. Juli 2019 – im Dokument 1071366 Vorlagen mit Platzhaltern für den Import in die Vorlagenverwaltung bereit.

    Das neue Vollmachtsformular inklusive Beiblatt und das Merkblatt stehen auch auf der Internetseite der WPK unter „ Mitglieder > Vollmachtsdatenbank > Zugang und Registrierung “ zur Verfügung.

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  • Die WPK hat ihren Jahresbericht für das Jahr 2018 veröffentlicht.

    Jahresbericht 2018 der WPK

    WPK, Mitteilung vom 05.07.2019

    Die WPK hat ihren Jahresbericht 2018 veröffentlicht. Der Bericht gibt einen Überblick über berufspolitische Schwerpunkte, die berufsständische Entwicklung und die Arbeit der WPK, ihre Dienstleistungen und weiteren Aufgaben im vergangenen Jahr.

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  • Die WPK hat aktualisierte Auslegungs- und Anwendungshinweise (AAH) zum Geldwäschegesetz beschlossen. Die Änderungen gehen auf einen Abgleich mit den von der Bundesrechtsanwaltskammer und der Bundessteuerberaterkammer erarbeiteten Mustertexten für AAH der regionalen Rechtsanwalts- und Steuerberaterkammern zurück.

    Auslegungs- und Anwendungshinweise der WPK zum Geldwäschegesetz aktualisiert

    WPK, Mitteilung vom 03.07.2019

    Der Vorstand hat in seiner Sitzung am 26. Juni 2019 aktualisierte Auslegungs- und Anwendungshinweise (AAH) der WPK zum Geldwäschegesetz beschlossen.

    Die Änderungen gehen auf einen Abgleich der AAH der WPK mit den von der Bundesrechtsanwaltskammer und der Bundessteuerberaterkammer erarbeiteten Mustertexten für AAH der regionalen Rechtsanwalts- und Steuerberaterkammern zurück.

    Ausgehend hiervon wurden an den AAH der WPK kleinere Anpassungen vorgenommen. Zusätzlich wurde das Thema der gruppenweiten Einhaltung geldwäscherechtlicher Pflichten aufgenommen (§§ 6 Abs. 2 Nr. 3, 9 GwG). Da die WPK auch WPG/BPG als Verpflichtete nach § 2 Abs. 1 Nr. 12 GwG ansieht, ist der Anwendungsbereich der gruppenweiten Pflichten eröffnet, wenn eine der genannten Berufsgesellschaften Mutterunternehmen einer Gruppe (§ 1 Abs. 16 GwG) ist und in der Gruppe mehr als 10 WP/vBP oder Angehörige sozietätsfähiger Berufe tätig sind (§ 6 Abs. 2 Nr. 3 GwG in Verbindung mit der Anordnung der WPK zu den internen Sicherungsmaßnahmen nach § 6 Abs. 9 GwG).

    Die aktualisierten AAH der WPK sind unter „ Mitglieder > Bekämpfung der Geldwäsche > Hinweise für die Praxis “ abrufbar. Die ebenfalls dort verfügbare Arbeitshilfe „ Kurzdarstellung: Pflichten für WP/vBP-Praxen nach dem Geldwäschegesetz “ wurde entsprechend angepasst.

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  • Die Kommission für Qualitätskontrolle hat die wichtigsten Beratungen aus der Sitzung am 26. Juni 2019 zusammengefasst.

    Bericht über die Sitzung der Kommission für Qualitätskontrolle am 26. Juni 2019

    WPK, Mitteilung vom 03.07.2019

    Die Kommission für Qualitätskontrolle unterrichtet regelmäßig über ihre Tätigkeit. Im Folgenden sind die wichtigsten Beratungen aus der Sitzung am 26. Juni 2019 zusammengefasst.

    Ausschuss „Evaluation der Umsetzung der EU-Regulierung“

    Es wurde über die vierte Sitzung des Projektausschusses „Evaluation der Umsetzung der EU-Regulierung“ des Vorstandes Bericht erstattet, an der ein Vertreter der Kommission für Qualitätskontrolle teilgenommen hatte. Die Beratungen werden fortgesetzt.

    Überarbeitung ISQC 1, ISA 220

    Das IAASB hat Standardentwürfe zum International Standard on Quality Management 1 (ISQM 1), International Standard on Quality Management 2 (ISQM 2) und International Standard on Auditing 220 (Revised) (ISA 220 (Revised)) vorgelegt. Die Kommission für Qualitätskontrolle hat die vorgesehenen Stellungnahmen der WPK gegenüber dem IAASB beraten, die inzwischen beim IAASB eingereicht wurden.

    WPO-Änderungen im Bereich Qualitätskontrolle

    Die Kommission für Qualitätskontrolle hat mögliche Änderungen von Vorschriften zur Qualitätskontrolle beraten. Es geht dabei um die Vermeidung der Umgehung zur Pflicht zur Qualitätskontrolle, die Wiedereintragung nach wesentlichen Mängeln und vorangegangener Löschung sowie um die Durchführung der Aufsicht über Prüfer für Qualitätskontrolle. Die Beratungen werden fortgesetzt.

    Aus den Abteilungen der Kommission für Qualitätskontrolle

    In der Sitzung wurden die Auswertungen von Qualitätskontrollberichten von drei gemischten Praxen beraten. Zwei dieser Qualitätskontrollen konnten damit abgeschlossen werden. Daneben wurde über den Widerspruch einer Praxis gegen die Löschung als gesetzlicher Abschlussprüfer beraten.

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  • Die WPK hat gegenüber dem IAASB zu den Standardentwürfen „International Standard on Quality Management 1 (ISQM 1)“, „International Standard on Quality Management 2 (ISQM 2)“ und „International Standard on Auditing 220 (Revised)“ Stellung genommen.

    IAASB-Standardentwürfe zum Qualitätsmanagement der Prüfungspraxen und bei der Prüfung von Abschlüssen

    WPK, Mitteilung vom 02.07.2019

    Die WPK hat am 1. Juli 2019 gegenüber dem IAASB zu folgenden Standardentwürfen Stellung genommen:

    • International Standard on Quality Management 1 (ISQM 1)
    • International Standard on Quality Management 2 (ISQM 2)
    • International Standard on Auditing 220 (Revised)

    Darüber hinaus hat die WPK den geplanten Umsetzungshorizont von 18 Monaten und die übergeordneten Herausforderungen aus diesen Standards kommentiert.

    Die WPK weist in ihren Stellungnahmen darauf hin, dass die formalen Anforderungen an die Qualitätssicherung insbesondere von kleineren und mittelgroßen Praxen künftig erheblich steigen werden, da viele Qualitätsziele und damit verbundene Qualitätsrisiken bereits vorgegeben sind. Aber auch größere Praxen stehen vor der Herausforderung, den neuen Ansatz in ein bestehendes Qualitätssicherungssystem zu integrieren und die erforderlichen Handlungsbedarfe zu identifizieren. Insbesondere adressiert die WPK folgende Punkte:

    • vorgeschlagener Umsetzungshorizont von 18 Monaten ist zu kurz,
    • neuer Quality Management-Ansatz ist zwar grundsätzlich nachvollziehbar, in der Handhabung aber zu starr,
    • Bereiche mit Änderungsbedarf sind nicht eindeutig erkennbar,
    • Skalierungsmöglichkeiten sind nicht ausreichend ausgeschöpft,
    • es wurde keine ausreichende Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt und
    • Anforderungen sind vielfach überkompliziert.

    Weitere Anmerkungen zu den Entwürfen können Sie den jeweiligen Stellungnahmen entnehmen.

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  • Der Vorstand der WPK informiert regelmäßig über seine Tätigkeit und hat daher Informationen zu den wichtigsten Beratungsergebnissen aus der Sitzung am 26. Juni 2019 zusammengefasst.

    Bericht über die Vorstandssitzung der WPK am 26. Juni 2019

    WPK, Mitteilung vom 28.06.2019

    Der Vorstand der WPK informiert regelmäßig über seine Tätigkeit. Im Folgenden sind Informationen zu den wichtigsten Beratungsergebnissen aus der Sitzung am 26. Juni 2019 zusammengefasst.

    Jahresbericht der WPK 2018

    Der Vorstand hat letzte Anmerkungen zum Jahresbericht der WPK 2018 besprochen. Der fertige Jahresbericht wird in den kommenden Tagen als PDF auf der Internetseite der WPK veröffentlicht.

    Auswertung der letzten und Planung der nächsten Kammerversammlung

    Der Vorstand hat die WPK-Kammerversammlung am 9. und 10 Mai 2019 in Berlin ausgewertet. Mit rund 250 Teilnehmern des Get-together und 320 Teilnehmern am Veranstaltungstag selbst war die Kammerversammlung sehr gut besucht. Die Resonanz von Teilnehmern wie externen Ausstellern war ganz überwiegend positiv. Der Vorstand hat daher beschlossen, auch im kommenden Jahr eine zentrale Kammerversammlung in Berlin abzuhalten.

    Arbeitsstand im Projektausschuss „Evaluierung der Umsetzung der EU-Regulierung“

    In vier Sitzungen hat der Projektausschuss „Evaluierung der Umsetzung der EU-Regulierung“ die Implementierung der Vorgaben aus der europäischen Abschlussprüferrichtlinie in deutsches Berufsrecht überprüft. Der Vorstand hat über den derzeitigen Stand der Themen des Projektausschusses diskutiert. Die Ergebnisse sollen zur Klausurtagung des Vorstandes am 15. und 16. August 2019 final beraten werden.

    Mitgliedschaft der WPK bei Accountancy Europe

    Präsident Gerhard Ziegler berichtete über die Mitgliederversammlung von Accountancy Europe am 19. Juni 2019. Die Mitglieder der europäischen Berufsstandsvereinigung haben auf der Versammlung einstimmig beschlossen, die WPK als Mitglied aufzunehmen. Die Aufnahme wird zum 1. Januar 2020 wirksam ( „Neu auf WPK.de“ vom 19. Juni 2019 ).

    Vorbereitung der Beiratssitzung am 27. Juni 2019

    Der Vorstand hat sich über den Stand der Vorbereitungen zur Beiratssitzung am Folgetag informiert. In diesem Zusammenhang hat er auch eine Anpassung der Mitgliedsbeiträge diskutiert. Er hat einstimmig beschlossen, dem Beirat eine Erhöhung der Beiträge auf 516 Euro pro Jahr zu empfehlen. Die Erhöhung soll unter der Maßgabe erfolgen, dass im kommenden Jahr eine weitere Überprüfung unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen erfolgen soll.

    Erstellung eines Erklärfilms „Gute Gründe Wirtschaftsprüfer/in zu werden“

    Zum Thema „Modularisierung des WP-Examens“ hat die WPK einen Erklärfilm produzieren lassen, der ausweislich der Zugriffszahlen auf der WPK-Internetseite und dem WPK-Youtube-Kanal sehr gefragt ist. Der Vorstand hat beschlossen, einen weiteren Film zu dem Thema „Gute Gründe Wirtschaftsprüfer/in zu werden“ zu produzieren.

    Geldwäscheaufsicht: Neue Auslegungs- und Anwendungshinweise und Bericht über Praxisbesuche

    Der Vorstand hat eine aktualisierte Fassung der Auslegungs- und Anwendungshinweise zum Geldwäschegesetz beschlossen. Bei dieser Gelegenheit ließ sich der Vorstand auch über den Verlauf der ersten Vor-Ort-Kontrollen („Praxisbesuche“) der WPK als Geldwäscheaufsicht berichten. Die Praxen seien gut auf den jeweiligen Termin vorbereitet gewesen und hätten gezeigt, dass die geldwäscherechtlichen Pflichten im Praxisalltag Berücksichtigung finden.

    Weiterverwendung des Bestätigungsvermerks nach IDW PS 400 a. F.

    Auf eine Anfrage eines Mitgliedes hin hat sich der Vorstand mit der Frage befasst, ob der Bestätigungsvermerk nach dem IDW PS 400 in der alten Fassung weiterhin verwandt werden darf, während die Abschlussprüfung nach den aktuellen IDW-Prüfungsstandards erfolgt. Der Vorstand ist zu dem Ergebnis gelangt, dass kein Rosinenpicken unter den Prüfungsstandards erfolgen darf. Die IDW-Prüfungsstandards dürften nach Auffassung des Vorstandes nur in ihrer Gesamtheit Anwendung finden.

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  • Das International Accounting Standards Board (IASB) hat am 26. Juni 2019 mehrere Änderungen an IFRS 17 Versicherungsverträge vorgeschlagen, um Fragen und Bedenken bei der Anwendung von IFRS 17 zu klären (IASB ED/2019/4 Amendments to IFRS 17). Das berichtet die WPK.

    IASB: Änderungen an IFRS 17 sollen Anwenderfragen klären und mehr Zeit bei der Umsetzung gewähren

    WPK, Mitteilung vom 28.06.2019

    Das International Accounting Standards Board (IASB) hat am 26. Juni 2019 mehrere Änderungen an IFRS 17 Versicherungsverträge vorgeschlagen, um Fragen und Bedenken bei der Anwendung von IFRS 17 zu klären (IASB ED/2019/4 Amendments to IFRS 17). Die vorgeschlagenen Änderungen sollen die Grundprinzipien des IFRS 17 unverändert lassen. Allerdings soll die verpflichtende Erstanwendung um ein Jahr verschoben werden, also auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2022 beginnen. Stellungnahmen werden bis zum 25. September 2019 erbeten.

    Die Vorschläge betreffen beispielsweise

    • die Aufnahme zusätzlicher Ausnahmetatbestände vom Anwendungsbereich des IFRS 17,
    • Änderungen bezüglich der Zuweisung der vertraglichen Dienstleistungsmarge in Bezug auf Investmentkomponenten einschließlich damit verbundener Angabevorschriften sowie
    • Übergangserleichterungen bei Unternehmenszusammenschlüssen.

    Eine Presseverlautbarung sowie die weiterführenden Konsultationsunterlagen finden Sie auf der Internetseite der IFRS-Foundation .

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  • Aufgrund des § 60 des Gesetzes über eine Berufsordnung der Wirtschaftsprüfer (Wirtschaftsprüferordnung) vom 24. Juli 1961 (BGBI. I S. 1049) hat der Beirat der Wirtschaftsprüferkammer die Änderung der Satzung der WPK (zuletzt geändert durch Beschluss des Beirats vom 22. November 2013) am 27. Juni 2019 in Berlin beschlossen.

    Satzungsänderung

    Bekanntmachung der 15. Änderung der Satzung der Wirtschaftsprüferkammer

    WPK, Mitteilung vom 27.06.2019

    Aufgrund des § 60 des Gesetzes über eine Berufsordnung der Wirtschaftsprüfer (Wirtschaftsprüferordnung) vom 24. Juli 1961 (BGBI. I S. 1049), zuletzt geändert durch das Gesetz zur Neuregelung des Schutzes von Geheimnissen bei der Mitwirkung Dritter an der Berufsausübung schweigepflichtiger Personen vom 30. Oktober 2017 (BGBl. I S. 3618), hat der Beirat der Wirtschaftsprüferkammer die folgende Änderung der Satzung der WPK (zuletzt geändert durch Beschluss des Beirats vom 22. November 2013) am 27. Juni 2019 in Berlin beschlossen:

    1. § 12 Abs. 1 Satzung der WPK wird wie folgt neu gefasst:

    „In den Beirat, in den Vorstand, in die Kommission für Qualitätskontrolle, in Ausschüsse und als Landespräsident der Wirtschaftsprüferkammer können solche Mitglieder nicht berufen werden,

    1. gegen die in den letzten fünf Jahren eine der folgenden berufsaufsichtlichen Maßnahmen unanfechtbar verhängt worden ist:a) Geldbuße von mehr als 50.000 Euro (§ 68 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 WPO);

      b) befristetes Tätigkeitsverbot nach § 68 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 WPO;

      c) befristetes Tätigkeitsverbot nach § 68 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 WPO;

      d) Berufsverbot (§ 68 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 WPO)

    oder

    1. die in den letzten fünf Jahren auf Grundlage der Wirtschaftsprüferordnung in der vor dem 17. Juni 2016 geltenden Fassung berufsgerichtlich rechtskräftig verurteilt wurden.“

    2. § 12 Abs. 3 Satzung der WPK wird wie folgt neu gefasst:

    1Wird gegen den Inhaber eines Ehrenamts nach Abs. 1 oder 2 eine Maßnahme nach Abs. 1 Nr. 1 verhängt, ruht das Amt, solange die Maßnahme nicht unanfechtbar ist. 2Tritt ein Fall nach Satz 1 bereits vor der Berufung ins Ehrenamt ein, ruht das Amt ab der Berufung. 3Das Mitglied scheidet aus seinem Amt aus, sobald die Maßnahme unanfechtbar ist. 4Die Sätze 1 bis 3 gelten entsprechend, wenn ein berufsgerichtliches Verfahren nach Abs. 1 Nr. 2 bei Berufung ins Ehrenamt noch nicht rechtskräftig abgeschlossen ist. 5Das Amt ruht auch, sobald gegen das Mitglied eine öffentliche Klage wegen einer strafbaren Handlung erhoben wurde, welche die Unfähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter zur Folge haben kann.“

    3. § 12 Abs. 5 Satzung der WPK wird wie folgt neu gefasst:

    1Mitglieder, die Ehrenämter in der Wirtschaftsprüferkammer bekleiden, haben Anspruch auf Ersatz ihrer Reisekosten und Auslagen sowie auf eine Aufwandsentschädigung. 2Satz 1 gilt auch für Beauftragte der Wirtschaftsprüferkammer. 3Näheres regeln die vom Beirat nach § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 12 erlassenen Richtlinien.“

    Die vorstehende Satzungsänderung wird hiermit ausgefertigt und gemäß § 17 Satzung der WPK bekannt gemacht.

    Die Satzungsänderung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Genehmigung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (§ 60 Abs. 1 Satz 2 der Wirtschaftsprüferordnung).

    Hinweise zum Hintergrund der Satzungsänderung sind der Anhörung der Mitglieder vom 12. Dezember 2018 zu entnehmen.

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  • Das International Ethics Standards Board for Accountants hat eine innovative elektronische Version des aktuellen Code of Ethics 2018 auf einer eigens eingerichteten Internetseite freigeschaltet. Darauf weist die WPK hin.

    Allgemeines Berufsrecht

    IESBA: Innovative elektronische Version des aktuellen Code of Ethics (eCode)

    WPK, Mitteilung vom 27.06.2019

    Das International Ethics Standards Board for Accountants (IESBA) hat am 26. Juni 2019 eine innovative elektronische Version ( https://www.iesbaecode.org ) des aktuellen Code of Ethics 2018 auf einer eigens eingerichteten Internetseite freigeschaltet.Die kostenlose Version ist „App“-ähnlich konzipiert. So sind insbesondere hilfreiche Verlinkungen und Verweise auf relevante Quellen und Papiere enthalten. Eine optimierte Suchfunktion ermöglicht die schnelle Identifikation von Sachverhalten. Mit der elektronischen Version wird der Code of Ethics 2018 nutzerfreundlicher sowie einfacher navigierbar. Damit soll auch dem Wunsch vieler Marktteilnehmer nach einer Unterstützung bei der Implementierung des Code of Ethics Rechnung getragen werden.

    Weitere Einzelheiten können der Pressemitteilung des IESBA vom 26. Juni 2019 entnommen werden.

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  • Die Steuerberaterkammer Berlin hat darauf hingewiesen, dass nach Ansicht des nach § 56 Abs. 5 Satz 2 GwG zuständigen Bundesverwaltungsamts bei einer Kommanditgesellschaft die Mitteilungsfiktion nach § 20 Abs. 2 GwG durch die Eintragung im Handelsregister nicht erfüllt ist, sodass eine ergänzende Mitteilungspflicht zum Transparenzregister besteht. Das berichtet die WPK.

    Geldwäschegesetz

    Bekämpfung der Geldwäsche: Meldepflicht gegenüber dem Transparenzregister bei Kommanditgesellschaften

    WPK, Mitteilung vom 26.06.2019

    Nach § 20 Abs. 1 GwG haben juristische Personen des Privatrechts und eingetragene Personengesellschaften die in § 19 Abs. 1 GwG aufgeführten Angaben zu den wirtschaftlich Berechtigten dem Transparenzregister mitzuteilen. Die Pflicht zur Mitteilung gilt nach § 20 Abs. 2 GwG als erfüllt, wenn sich die genannten Angaben bereits aus den in § 22 Abs. 1 GwG aufgeführten Dokumenten und Eintragungen ergeben, die elektronisch aus dem Handels-, Partnerschafts-, Genossenschafts-, Vereins- oder Unternehmensregister abrufbar sind.

    Die Steuerberaterkammer Berlin hat unter Bezugnahme auf ein aktuell geführtes Ordnungswidrigkeitenverfahren darauf hingewiesen, dass nach Ansicht des nach § 56 Abs. 5 Satz 2 GwG zuständigen Bundesverwaltungsamts bei einer Kommanditgesellschaft die Mitteilungsfiktion nach § 20 Abs. 2 GwG durch die Eintragung im Handelsregister nicht erfüllt ist, sodass eine ergänzende Mitteilungspflicht zum Transparenzregister besteht.

    Dies wird damit begründet, dass im Handelsregister nur eingetragen werde, bis zu welcher Haftsumme die einzelnen Kommanditisten haften. Es werde jedoch nicht dargestellt, in welcher Höhe eine Einlage geleistet wurde. Zudem sei aus dem Handelsregister die Einlage des Komplementärs nicht ersichtlich. Dementsprechend ergebe sich die prozentuale Beteiligung der einzelnen Gesellschafter nicht aus dem Handelsregistereintrag. Diese sei jedoch entscheidend für die Beurteilung, ob es sich bei der jeweiligen natürlichen Person um einen wirtschaftlich Berechtigten im Sinne von § 3 Abs. 1, 2 GwG handelt.

    Die Meldepflichten gegenüber dem Transparenzregister gelten demzufolge auch für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Buchprüfungsgesellschaften in der Rechtsform der KG einschließlich der GmbH & Co. KG.

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  • Die EU-Kommission hat unverbindliche Leitlinien zur Berichterstattung über klimabezogene Informationen veröffentlicht (Guidelines on reporting climate-related information). Sie enthalten praktische Empfehlungen, wie Unternehmen über die Auswirkungen ihrer Aktivitäten auf das Klima sowie die Auswirkungen des Klimawandels auf ihr Geschäft berichten können. Dies betrifft beispielweise das Geschäftsmodell, die Unternehmensprozesse und -ergebnisse sowie die Risiken des Unternehmens. Die WPK informiert.

    Guidelines on reporting climate-related information

    Leitlinien zur Berichterstattung über klimabezogene Informationen veröffentlicht

    WPK, Mitteilung vom 24.06.2019

    Am 17. Juni 2019 hat die EU-Kommission unverbindliche Leitlinien zur Berichterstattung über klimabezogene Informationen veröffentlicht (Guidelines on reporting climate-related information). Die Leitlinien enthalten praktische Empfehlungen, wie Unternehmen über die Auswirkungen ihrer Aktivitäten auf das Klima sowie die Auswirkungen des Klimawandels auf ihr Geschäft berichten können. Dies betrifft beispielweise das Geschäftsmodell, die Unternehmensprozesse und -ergebnisse sowie die Risiken des Unternehmens. Zudem enthalten die Leitlinien etliche Beispiele zur Berichterstattung über wesentliche Erfolgsfaktoren (Key Performance Indicators). Sie ergänzen damit die bereits vorhandenen Leitlinien zur Veröffentlichung von nichtfinanziellen Informationen.Im Vorfeld hatte die EU-Kommission eine Konsultation durchgeführt ( „Neu auf WPK.de“ vom 6. März 2019 ). Die Ergebnisse dieser Konsultation wurden letzte Woche veröffentlicht und weisen erwartungsgemäß ein heterogenes Meinungsbild auf:

    Die Ersteller der nichtfinanziellen Berichte plädieren für weniger umfassende Angaben, Organisationen der Aufsicht und des Enforcement sowie Nutzer der Berichtsinformationen unterstützen die meisten Vorschläge oder fordern sogar darüber hinausgehende Verschärfungen.

    Viele Teilnehmer sahen die Gefahr, dass Berichte und Angaben durch die neuen Leitlinien zu lang würden. Einige Teilnehmer äußerten Bedenken, dass bestimmte vorgeschlagene Angaben über die bestehenden Anforderungen der Richtlinie hinausgehen.

    Zum Hintergrund

    In Deutschland wurde die Richtlinie 2014/95/EU (Non-Financial Reporting Directive) mit dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes in nationales Recht transformiert. Das Gesetz trat am 19. April 2017 in Kraft.

    Damit wurden insbesondere für große kapitalmarktorientierte Unternehmen, Kreditinstitute und Versicherungen mit im Jahresdurchschnitt mehr als 500 Mitarbeitern neue handelsrechtliche Berichtspflichten für nichtfinanzielle Informationen eingeführt. Diese Berichtspflichten, die im Lagebericht oder in einem separaten Bericht abgegeben werden können, betreffen Angaben zu Umwelt-, Arbeitnehmer-, und Sozialbelangen sowie zur Achtung der Menschenrechte und die Bekämpfung der Korruption.

    Art. 2 der Richtlinie 2014/95/EU sieht vor, dass die Kommission unverbindliche Leitlinien zur Methode der Berichterstattung über nichtfinanzielle Informationen, einschließlich der wichtigsten allgemeinen und sektorspezifischen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren verfassen muss. Damit soll eine relevante, zweckdienliche und vergleichbare Angabe nichtfinanzieller Informationen durch Unternehmen erleichtert werden. Die Leitlinien, die die wichtigsten Grundsätze für die Berichterstattung über nichtfinanzielle Informationen enthalten, wurden im Juni 2017 veröffentlicht.

    Die Leitlinien zur Berichterstattung klimabezogener Informationen (PDF) sowie die zusammengefassten Ergebnisse der Konsultation (PDF) sind über die Internetseite der Europäischen Kommission abrufbar.

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  • Das IFAC ruft alle kleinen und mittelständischen Wirtschaftsprüferpraxen auf, an einer kurzen Umfrage zur Anwendung der ISA bei der Prüfung wenig komplexer Unternehmen teilzunehmen. Mit der Umfrage sollen die Herausforderungen bei der Anwendung der ISA sowie mögliche Maßnahmen zu deren Bewältigung untersucht werden.

    Berufsrecht

    IFAC: Umfrage zur Anwendung der ISA bei der Prüfung wenig komplexer Unternehmen

    WPK, Mitteilung vom 20.06.2019

    Das IFAC ruft alle kleinen und mittelständischen Wirtschaftsprüferpraxen auf, an einer kurzen Umfrage zur Anwendung der ISA bei der Prüfung wenig komplexer Unternehmen teilzunehmen.

    Mit der Umfrage sollen die Herausforderungen bei der Anwendung der ISA sowie mögliche Maßnahmen zu deren Bewältigung untersucht werden. Die Ergebnisse sollen in die weiteren Überlegungen des International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) zur Prüfung wenig komplexer Unternehmen einfließen.

    Die bis zum 12. September 2019 laufende Umfrage richtet sich in erster Linie an Praxen, die nicht beabsichtigen, eine Stellungnahme zu dem IAASB-Diskussionspapier zur Prüfung wenig komplexer Unternehmen abzugeben.

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  • Die WPK wird zum 1. Januar 2020 Vollmitglied bei Accountancy Europe. Das wurde auf der Mitgliederversammlung von Accountancy Europe in Brüssel einstimmig beschlossen.

    Berufsrecht

    Accountancy Europe: WPK wird Vollmitglied in der europäischen Dachorganisation der Wirtschaftsprüfer

    WPK, Mitteilung vom 19.06.2019

    Die Wirtschaftsprüferkammer (WPK) wird zum 1. Januar 2020 Vollmitglied bei Accountancy Europe. Das wurde am 19.06.2019 auf der Mitgliederversammlung von Accountancy Europe in Brüssel einstimmig beschlossen. Unter den zahlreichen geladenen Gästen der Veranstaltung waren auch der Präsident der WPK WP/StB Gerhard Ziegler sowie der Geschäftsführer Dr. Reiner Veidt.

    „Wir freuen uns über die Entscheidung, künftig in der wichtigsten europäischen Berufsorganisation der Wirtschaftsprüfer in Europa als Vollmitglied vertreten zu sein“, so Gerhard Ziegler.

    Neben dem Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) sind damit künftig zwei deutsche Organisationen des Berufsstands bei Accountancy Europe vertreten.

    Accountancy Europe ist die Europäische Dachorganisation des Wirtschaftsprüferberufs mit 51 Berufsorganisationen aus 36 Ländern, die insgesamt eine Million Berufsangehörige repräsentieren. Accountancy Europe veröffentlicht unter anderem Studien und Informationen zu fachlichen und berufspolitischen Themen einschließlich der Organisation von Veranstaltungen, stimmt sich in fachlichen und berufspolitischen Fragen mit den Mitgliedsorganisationen ab und erstellt Stellungnahmen unter anderem gegenüber der EU-Kommission und IFAC; Präsident ist Florin Toma aus Rumänien.

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  • Am 15.06.2019 ist der neue Code of Ethics for Professional Accountants (Code) des International Ethics Standards Board for Accountants (IESBA) in Kraft getreten. Das berichtet die WPK. Der neue Code ist einerseits nutzerfreundlicher konzipiert, andererseits bringt er zahlreiche inhaltliche Neuerungen, zum Teil Verschärfungen mit sich.

    Berufsrecht

    Neuer IESBA Code of Ethics in Kraft getreten

    WPK, Mitteilung vom 17.06.2019

    Am 15. Juni 2019 ist der neue Code of Ethics for Professional Accountants (Code) des International Ethics Standards Board for Accountants (IESBA) in Kraft getreten. Veröffentlicht wurde er bereits am 9. April 2018 auf der Internetseite des IESBA. Der neue Code ist einerseits nutzerfreundlicher konzipiert, andererseits bringt er zahlreiche inhaltliche Neuerungen, zum Teil Verschärfungen mit sich.

    • Der Code ist neu strukturiert und sprachlich überarbeitet worden. Anforderungen sind im neuen Code mit „R“ („Requirements“) gekennzeichnet, Anwendungshinweise mit „A“ („Application material“).
    • Der neue Code besitzt ein überarbeitetes Rahmenkonzept („Conceptual framework“): Der „Threats and Safeguards“-Ansatz (Gefährdungen und Schutzmaßnahmen) erfordert eine geänderte Betrachtung der Schutzmaßnahmen. Zudem muss der Zusammenhang zwischen kritischer Grundhaltung („Professional Skepticism“) und den allgemeinen Berufspflichten („Fundamental principles“) beachtet werden.
    • Der neue Code enthält überarbeitete Anforderungen im Zusammenhang mit der Annahme und Gewährung von „Anreizen“ („Inducements“).
    • Der neue Code verpflichtet Angehörige der prüfenden Berufe (PAIPP), nunmehr auch die für die Angehörigen der rechnungslegungsbezogenen Berufe (PAIB) geltenden Vorschriften des Code zu beachten.
    • Der neue Code weitet das Verbot der Erbringung bestimmter Personaldienstleistungen bei Prüfungsmandanten aus.

    A. Anwendbarkeit des Code

    1. Personelle Anwendbarkeit

    Der Code hat als Verlautbarung des privaten Standardsetzers IESBA für den Berufsstand in Deutschland grundsätzlich keine unmittelbare Geltung. Ausnahmen bestehen jedoch in zwei Fällen:

    • Die Praxis ist Mitglied im Forum of Firms (FoF), einem Zusammenschluss internationaler Prüfer-Netzwerke, deren Mitglieder die Einhaltung des Code erklärt haben.
    • Die Praxis hat sich im Rahmen eines Auftragsverhältnisses vertraglich zur Einhaltung des Code verpflichtet.

    Die Einhaltung des Code darf grundsätzlich jedoch nicht im Widerspruch zu einschlägigen strengeren deutschen gesetzlichen Regelungen stehen. Gegebenenfalls ist in einem solchen Fall der Auftraggeber auf entsprechende Einschränkungen hinzuweisen.

    2. Zeitliche Anwendbarkeit

    Die unten näher beschriebenen neuen Vorschriften des Code sind wie folgt anzuwenden:

    • Part 1, 2 und 3: ab 15. Juni 2019
    • Part 4A: Für Abschlüsse, deren Geschäftsjahr am oder nach dem 15. Juni 2019 beginnt.
    • Part 4B: Bei zeitraumbezogenem Gegenstand für Zeiträume, die am oder nach dem 15. Juni 2019 beginnen.
    • Im Übrigen erfolgen Hinweise unten.

    B. Neue Struktur

    Der Code in der Fassung aus dem Jahr 2016 wurde restrukturiert und sprachlich überarbeitet. Zudem wird nunmehr zwischen mit „R“ gekennzeichneten Anforderungen („Requirements“) und mit „A“ gekennzeichneten Anwendungshinweisen („Application material“) differenziert. Ziel dieser Überarbeitung war es, die Lesbarkeit und Verständlichkeit des Code und damit die Nutzerfreundlichkeit zu erhöhen.

    Der neue Code besteht aus vier Teilen (Part 1 – Part 4) und einem Glossar.

    Part 1 gilt für alle Berufsangehörigen und beschreibt die allgemeinen Berufspflichten und das Rahmenkonzept, das der Einhaltung der Berufspflichten dient (entspricht Part A des Code 2016).

    Part 2 gilt für „Professional Accountants in Business“ (PAIB), das heißt die in gewerblicher Form tätigen Berufsangehörigen (bislang Part C des Code 2016). Allerdings ist zu beachten, dass Part 2 nunmehr ausdrücklich auch von „Professional Accountants in Public Practice“ (PAIPP), das heißt den Angehörigen der prüfenden Berufe mit Blick auf das pflichtgemäße Verhalten innerhalb der Praxis zu beachten ist (R300.5).

    Part 3 betrifft PAIPP (bislang Part B des Code 2016). Hier werden die allgemeinen Berufspflichten aus Part 1 ins Verhältnis zu einzelnen Dienstleistungen gesetzt und konkretisiert.

    Part 4 betrifft Unabhängigkeitsregelungen für Prüfungen und besteht aus Part 4A (Abschlussprüfungen und Reviews) und Part 4B (andere Assurance-Leistungen) (bislang im Part B des Code 2016 enthalten). Diese Regelungen sind von den allgemeinen Berufspflichten losgelöst worden und werden nunmehr als „Independence Standards“ bezeichnet.

    C. Inhaltliche Änderungen

    Neben der aufgezeigten Neustrukturierung wurde der Code 2016 auch inhaltlich überarbeitet. Im Folgenden sollen wesentliche Änderungen dargestellt werden, wobei kein Anspruch auf abschließende Darstellung erhoben wird.

    1. Anwendung eines neuen Rahmenkonzeptes

    Der „Threats and Safeguards“-Ansatz (Gefährdungen und Schutzmaßnahmen), der der Einhaltung der allgemeinen Berufspflichten dient, wurde überarbeitet. Geändert hat sich insbesondere die Qualifizierung von Schutzmaßnahmen. Schutzmaßnahmen sind nunmehr nur solche vom Berufsangehörigen aktiv ergriffene Maßnahmen, die die Gefährdung der Einhaltung der allgemeinen Berufspflichten auf ein vertretbares Maß beschränken (120.10 A2). Qualitative und quantitative Faktoren, wie zum Beispiel Berufsausübungsregeln, sind keine Schutzmaßnahmen mehr, sondern sind bei der Einschätzung der Gefährdung zu berücksichtigen (120.8 A1 und A2).

    Der Berufsangehörige hat wie folgt vorzugehen:

    a.Identifizierung von Gefährdungen (R120.6)

    b.Einschätzung, ob die Gefährdung vertretbar ist (R120.7). Hierbei ist die Sicht eines vernünftigen und informierten Dritten maßgeblich (120.7 A1).

    c.Eliminierung der Gefährdungen oder Reduzierung auf ein vertretbares Maß und/oder Ergreifung von Schutzmaßnahmen (R120.10).

    Neu ist in diesem Zusammenhang auch die ausdrückliche Verpflichtung für den Berufsangehörigen, sein pflichtgemäßes Ermessen („Professional Judgment“) auszuüben (R120.5 (a)). Flankiert wird dies mit entsprechenden Anwendungshinweisen, die insbesondere die Erforderlichkeit einer Neubewertung der Gefährdungen postulieren.

    Für den Berufsstand dürften diese Neuerungen auch eine entsprechend andere Dokumentation der Beurteilung von Gefährdungen als bislang mit sich bringen (vergleiche hierzu ausführlich WP/StB Michael Niehues, Internationaler Verhaltenskodex für Berufsangehörige neugefasst, WPg 14.2018, 855, 857 ff.).

    Speziell für Prüfungsaufträge wird nunmehr klargestellt, dass das Rahmenkonzept des Code gleichermaßen im Zusammenhang mit der beruflichen Unabhängigkeit anzuwenden ist (120.12 A1, gespiegelt in R400.12 und R900.15).

    Zudem gibt es für Prüfungsaufträge neue Anwendungshinweise zur kritischen Grundhaltung (120.13 A1 und A2), mit denen der Bezug zu den allgemeinen Berufspflichten hergestellt wird.

    2. Neue Anforderungen im Zusammenhang mit „Anreizen“

    Der neue Code enthält für PAIB (Abschnitt 250) und PAIPP (Abschnitte 340, 420, 906) neue Anforderungen mit Blick auf die Annahme und Gewährung von „Anreizen“ („Inducements“), einschließlich Geschenken („Gifts“) und Bewirtungen („Hospitality“).

    Der Begriff „Anreiz“ wurde neu definiert. Entscheidend ist die Beeinflussung des Verhaltens einer anderen Person (250.4 A1, 340.4 A1).

    Der Berufsangehörige hat zunächst einschlägige nationale Vorschriften zu beachten (R250.5, R340.5). Sofern hiernach kein einschlägiges Verbot besteht, wird die Zulässigkeit des Anreizes mit Hilfe des sogenannten „Intent“-Test beurteilt. Maßgeblich ist hierbei die tatsächliche oder wahrgenommene Absicht zur unangemessenen Beeinflussung des Verhaltens einer anderen Person („intent to improperly influence behavior“). Eine unangemessene Beeinflussung liegt bei der Verursachung eines „unethischen Verhaltens“ vor („unethical manner“, 250.9 A1, 340.9 A1). Die Sicht eines vernünftigen Dritten ist ausschlaggebend („reasonable and informed third party test“).

    Falls eine Absicht zur unangemessenen Beeinflussung vorliegt, statuiert der Code für den Anreiz ein entsprechendes Verbot (R250.7-R250.8, R340.7-R340.8). Zusätzlich hat der Berufsangehörige das Rahmenkonzept des Code anzuwenden und mögliche Gefährdungen für die allgemeinen Berufspflichten zu berücksichtigen sowie gegebenenfalls bestimmte Maßnahmen zu treffen (250.10 A1-250.10 A2, 340.10 A1-340.10 A2). Sofern keine Absicht zur unangemessenen Beeinflussung vorliegt, ist das Rahmenkonzept des Code anzuwenden (250.11 A1-250.11 A6, 340.11 A1-340.11 A6). Sofern hierbei der Anreiz unbedeutend („trivial“) und folgenlos („inconsequential“) ist, gilt die Gefährdung als akzeptabel (250.11 A2, 340.11 A2).

    Daneben sind gesonderte Vorschriften für den Fall der Annahme und Gewährung von Anreizen durch enge beziehungsweise nahe Familienangehörige („immediate or close family members“) zu beachten (R250.12-R.250.13, R340.12-R340.13).

    Geschenke und Bewirtungen sind für PAIPP auch im Zusammenhang mit ihrer Unabhängigkeit von Relevanz. Daher sind entsprechende neue Regelungen auch in Part 4A (Abschlussprüfungen und Reviews) und Part 4B (andere Assurance-Leistungen) getroffen worden (Abschnitte 420 und 906).

    3. Zusätzliche Beachtung der Vorschriften der PAIB durch PAIPP

    Der neue Code stellt ausdrücklich klar, dass die für PAIB geltenden Vorschriften (Part 2) auch von PAIPP mit Blick auf das pflichtgemäße Verhalten innerhalb der Praxis zu beachten sind (R300.5). PAIPP müssen somit prüfen, inwieweit sie die für PAIB geltenden Vorschriften auch im Innenverhältnis, das heißt innerhalb ihrer Praxisorganisation entsprechend anzuwenden haben.

    4. Ausweitung des Verbots der Erbringung von Personaldienstleistungen bei Prüfungsmandanten

    Während sich das für den Abschlussprüfer bestehende Verbot der Erbringung bestimmter Personaldienstleistungen bislang nur auf Unternehmen von öffentlichem Interesse bezog (290.210 Code 2016), weitet der neue Code dieses Verbot auf alle Abschlussprüfungen aus (R609.7). Abschlussprüfer dürfen hiernach Leistungen im Zusammenhang mit der Suche und Auswahl von Kandidaten sowie mit entsprechenden Referenzprüfungen für Prüfungsmandanten dann nicht erbringen, wenn es um die Position als Mitglied des Geschäftsführungs- oder Aufsichtsorgans oder mit der Möglichkeit der wesentlichen Einflussnahme auf die Rechnungslegung oder den zu prüfenden Abschluss geht (Erstanwendung für Abschlüsse, deren Geschäftsjahre am oder nach dem 15. Juni 2019 beginnen).

    5. Sonstiges

    Der neue Code enthält in den Abschnitten 260 und 360 die so genannten „NOCLAR“-Vorschriften („Responding to Non-Compliance with Laws and Regulations“), die bereits im Code 2016 enthalten waren und die seit 15. Juli 2017 in Kraft sind (vergleiche den WPK-Praxishinweis).

    Auch die seit dem 15. Dezember 2018 geltenden Regelungen zu den Unabhängigkeitsanforderungen für langjährige Beziehungen zwischen Prüfungsteam und Prüfungsmandant sind im neuen Code enthalten (Long Association of Personnel with Audit Clients).

    Daneben ist insbesondere noch auf die neuen Regelungen des Code für PAIB (und somit mittelbar auch für PAIPP) zur Erstellung und Präsentation von Informationen (Abschnitt 220) sowie zum Umgang mit Druck („Pressure“) (Abschnitt 270) hinzuweisen.

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  • Die WPK hat zum Konsultationspapier zu den Leitlinien des IAASB zur Anwendung des ISAE 3000 Assurance Engagements Other than Audits or Reviews of Historical Financial Information bei erweiterter externer Berichterstattung Stellung genommen.

    IAASB

    Stellungnahme: IAASB Konsultation Extended External Reporting Assurance

    WPK, Mitteilung vom 17.06.2019

    Am 12. Juni 2019 hat die WPK zum Konsultationspapier zu den Leitlinien des IAASB zur Anwendung des ISAE 3000 Assurance Engagements Other than Audits or Reviews of Historical Financial Information bei erweiterter externer Berichterstattung (Extended External Reporting – EER) Stellung genommen. Aufgrund des Umfangs des Projekts hatte das IAASB zunächst nur den ersten Teil (Phase 1) vorgelegt.

    Andere Prüfungen als Jahresabschlussprüfungen werden in Zukunft vermehrt nachgefragt. Da die Leitlinien für den Berufsstand eine Hilfestellung bei der Anwendung des ISAE 3000 darstellen, hat die WPK die Vorschläge des IAASB daher grundsätzlich begrüßt.

    Ausdrücklich weist die WPK jedoch darauf hin, dass etliche Formulierung der Leitlinien als neue oder zusätzliche Anforderungen neben den bestehenden des ISAE 3000 verstanden werden könnten. Insoweit sollte das IAASB die Leitlinien überprüfen.

    Darüber hinaus weist die WPK darauf hin, dass die Leitlinien nicht zu einer Komplexitätserhöhung des ohnehin schon umfangreichen Regelwerks des ISAE 3000 führen dürfe. Zudem sollten die Formulierungen überarbeitet werden, um die Anwenderfreundlichkeit und damit die Akzeptanz zu erhöhen.

    Zum Hintergrund

    ISAE 3000 ist ein prinzipienbasierter Standard, der bei einer Vielzahl von Prüfungsleistungen außerhalb der Abschlussprüfung angewandt werden kann (zum Beispiel CSR-Reporting, Nachhaltigkeitsberichte, Prüfung des IKS außerhalb der Abschlussprüfung).

    Mit den nun zu entwickelnden Leitlinien soll die Anwendung des ISAE 3000 praktikabler gemacht werden, indem die besonderen Herausforderungen, die sich aus derartigen Prüfungsleistungen ergeben, adressiert werden.

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