Wirtschaftsprüfung

  • Die gesetzliche Anordnung in § 155 Abs. 3 Satz 2 InsO, wonach die Wirksamkeit der Bestellung eines Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens durch die Eröffnung nicht berührt wird, gilt nicht nur für das Geschäftsjahr vor Verfahrenseröffnung, sondern auch für die davorliegenden Geschäftsjahre. Auf die Entscheidung des BGH weist die WPK hin.

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  • Mit Blick auf die Änderung des Geldwäschegesetzes im vergangenen Jahr hat das IDW seinen Praxishinweis Nr. 2/2012 neu gefasst. Darauf weist die WPK hin.

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  • Um ihre Mitglieder bei der Erfüllung der Pflichten der EU-Datenschutz-Grundverordnung zu unterstützen, hat die WPK einen Leitfaden entwickelt.

    Praxishinweis: Anforderungen aus der DSGVO an WP/vBP-Praxen

    WPK, Mitteilung vom 13.07.2018

    Um ihre Mitglieder bei der Erfüllung der Pflichten der EU-Datenschutz-Grundverordnung zu unterstützen, hat die WPK einen Leitfaden entwickelt, der die neuen Anforderungen kurz und verständlich erläutert, Hinweise und weiterführende Links gibt.

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  • Die Kommission für Qualitätskontrolle der WPK hat die wichtigsten Beratungsergebnisse aus der Sitzung am 3. Juli 2018 zusammengefasst.

    KfQ

    Bericht über die Sitzung der Kommission für Qualitätskontrolle am 3. Juli 2018

    WPK, Mitteilung vom 11.07.2018

    Die Kommission für Qualitätskontrolle unterrichtet regelmäßig über ihre Tätigkeit. Im Folgenden sind die wichtigsten Beratungsergebnisse aus der Sitzung am 3. Juli 2018 zusammengefasst.

    Aufsatz von Mitgliedern der Kommission für Qualitätskontrolle zur Ermittlung der Stichprobe

    Die Kommission für Qualitätskontrolle beriet einen Aufsatz zum Thema „Stichprobenauswahl in der Auftragsprüfung“. Der Aufsatz soll im WPK Magazin 3/2018 veröffentlicht werden. Die Autoren möchten mit diesem Beitrag die Prüfer für Qualitätskontrolle bei der Auswahl der Stichprobe unterstützen.

    Aus den Abteilungen der Kommission für Qualitätskontrolle

    Im Mittelpunkt standen insbesondere die Beratungen und Beschlussfassungen über die Auswertung von Qualitätskontrollberichten, bei denen die Prüfer für Qualitätskontrolle über Mängel sowie Einzelfeststellungen von erheblicher Bedeutung berichtet haben.

    In einem Fall wurde über den Widerspruch gegen die Löschung aus dem Berufsregister beraten, weil die Praxis keine Qualitätskontrolle innerhalb der angeordneten Frist durchgeführt hatte. Die Kommission für Qualitätskontrolle hat beschlossen, den Widerspruch zurückzuweisen.

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  • Die EU-Kommission führt aktuell eine breit angelegte Konsultation zur öffentlichen Finanzberichterstattung von Unternehmen durch. Der Fragebogen kann noch bis zum 21. Juli 2018 beantwortet werden. Die WPK unterstützt eine breite Beteiligung an der Umfrage.

    Bitte um Beteiligung am EU-Fitness-Check zur Unternehmensberichterstattung

    WPK, Mitteilung vom 10.07.2018

    Die EU-Kommission führt aktuell eine breit angelegte Konsultation zur öffentlichen Finanzberichterstattung von Unternehmen durch. Der auf Deutsch verfügbare Fragebogen kann noch bis zum 21. Juli 2018 beantwortet werden.

    Die WPK unterstützt eine breite Beteiligung an der Umfrage.

    Aus Sicht des Berufsstandes sind vor allem die Fragen zu den EU-Rechnungslegungsvorschriften, zur nichtfinanziellen Berichterstattung und zu den Herausforderungen der Digitalisierung, einschließlich der Auswirkungen elektronisch strukturierter Berichterstattung, von Bedeutung.

    Insbesondere die Überlegungen zur Schaffung eigenständiger EU-Rechnungslegungsstandards („EU-IFRS“) würden mit erheblichen finanziellen und personellen Aufwendungen sowie einer Beeinträchtigung der außereuropäischen Vergleichbarkeit einhergehen und werden daher von der WPK kritisch gesehen.

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  • Der Vorstand der WPK hat beschlossen, weiterhin auf ihrer Internetseite über die veröffentlichten Transparenzberichte zu informieren. Neu ist, dass erstmals die im Vorjahr veröffentlichten Transparenzberichte archiviert werden, soweit sie sich bereits auf Art. 13 Verordnung (EU) 537/2014 beziehen oder freiwillig auf der jeweiligen Internetseite vorgehalten werden.

    Transparenzberichte 2017/18 (Art. 13 Verordnung (EU) 537/2014)

    WPK, Mitteilung vom 10.07.2018

    Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, die gesetzlich vorgeschriebene Abschlussprüfungen bei Unternehmen von öffentlichem Interesse im Sinne des § 319a HGB durchführen, haben gemäß Art. 13 Verordnung (EU) 537/2014 auf ihren Internetseiten jährlich einen Transparenzbericht zu veröffentlichen und die zuständige Aufsichtsbehörde – in Deutschland die Abschlussprüferaufsichtsstelle (APAS) – zu informieren.

    Der Vorstand der WPK hat beschlossen, weiterhin auf der Internetseite der WPK über die veröffentlichten Transparenzberichte zu informieren. Eine Übersicht mit Links auf die entsprechenden Internetseiten steht jetzt zur Verfügung. In der aktuellen Aufstellung sind diejenigen § 319a HGB-Prüfer enthalten, deren Geschäftsjahresende im vorangegangenen Kalenderjahr lag.

    Neu ist, dass erstmals die im Vorjahr veröffentlichten Transparenzberichte archiviert werden, soweit sie sich bereits auf Art. 13 Verordnung (EU) 537/2014 beziehen oder freiwillig auf der jeweiligen Internetseite vorgehalten werden.

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  • Der WPK ist es gelungen, eine Regelung in den Gesetzentwurf zur Änderung des Kommunalverfassungsgesetzes der Landesregierung Sachsen-Anhalt einzufügen, die es dem Rechnungsprüfungsamt künftig ausdrücklich ermöglicht, einen Wirtschaftsprüfer für die Prüfung von Jahresabschluss und Gesamtabschluss hinzuzuziehen.

    Prüfung kommunaler Jahresabschlüsse und Gesamtabschlüsse in Sachsen-Anhalt

    Rechnungsprüfungsämter können jetzt Wirtschaftsprüfer hinzuziehen

    WPK, Mitteilung vom 06.07.2018

    Das Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (KVG LSA) sah bereits bisher vor, dass die Kommunen bis zum Schluss jedes Haushaltsjahres jeweils einen Jahresabschluss aufzustellen haben. Dieser ist nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung aufzustellen. Der Jahresabschluss bildet zusammen mit weiteren Jahresabschlüssen aus dem Bereich der Kommune den Gesamtabschluss.

    Die Prüfung von Jahresabschluss und Gesamtabschluss ist Aufgabe der Rechnungsprüfungsämter. Während bei der Prüfung von Eigenbetrieben und Anstalten des öffentlichen Rechts das Rechnungsprüfungsamt sich bereits bisher eines Wirtschaftsprüfers bedienen konnte (§ 142 Abs. 2 KVG LSA), gab es keine entsprechende Regelung für die Prüfung von Jahresabschluss und Gesamtabschluss.

    Am 28. Februar 2018 hat die Landesregierung von Sachsen-Anhalt einen Gesetzentwurf zur Änderung des Kommunalverfassungsgesetzes vorgelegt. Darin war eine Änderung der oben genannten Rechtslage noch nicht enthalten. Durch den beharrlichen Einsatz der WPK ist es dann im Verlauf des Gesetzgebungsverfahrens gelungen, doch noch eine Regelung einzufügen, die es dem Rechnungsprüfungsamt künftig ausdrücklich ermöglicht, einen Wirtschaftsprüfer hinzuzuziehen (§ 141 Abs. 4 KVG LSA [neu]). Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat das Gesetz am 20. Juni 2018 beschlossen.

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  • Die WPK hat ihren Jahresbericht 2017 veröffentlicht.

    Jahresbericht 2017 der WPK

    WPK, Mitteilung vom 05.07.2018

    Die WPK hat ihren Jahresbericht 2017 veröffentlicht. Der Bericht wird den Mitgliedern der WPK zugleitet und steht auf der Website zur Verfügung.

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  • Die Geldwäscheprävention und der Datenschutz stellen den Praxisalltag vor Herausforderungen – die WPK hilft.

    Service der WPK: GwG und DSGVO

    WPK, Mitteilung vom 03.07.2018

    Die Geldwäscheprävention und der Datenschutz stellen den Praxisalltag vor Herausforderungen – die WPK hilft.

    Geldwäscheprävention: Neue Pflichten hinzugekommen

    Am 26. Juni 2017 ist das Gesetz zur Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie in Kraft getreten. Durch die Gesetzesnovelle wurden im Geldwäschegesetz zahlreiche Vorschriften geändert und für WP/vBP neue Pflichten zur Bekämpfung der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung geschaffen. Neben die bereits bekannten Sorgfaltspflichten (unter anderem Identifizierung des Mandanten) ist zum Beispiel die Pflicht getreten, ein angemessenes Risikomanagement einzuführen, welches die Durchführung einer Risikoanalyse einschließt. Erweitert wurden auch die Aufsichtsbefugnisse der WPK, die nun auch Kontrollen durchführen muss, ob Berufsangehörige ihren Pflichten nach dem Geldwäschegesetz nachkommen.

    Die WPK stellt ihren Mitgliedern verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung, die die Einhaltung der geldwäscherechtlichen Pflichten erleichtern sollen. So finden Sie unter „Mitglieder > Bekämpfung der Geldwäsche > Hinweise für die Praxis“ zahlreiche Materialien wie etwa

    • die umfangreichen Auslegungs- und Anwendungshinweise zum GwG,
    • eine Kurzdarstellung der Pflichtenlage,
    • Musterbögen für die Identifizierung von Mandanten sowie
    • eine Literaturliste mit weiterführenden Hinweisen zur praktischen Umsetzung.

    Ergänzt wird das Angebot um Hilfestellungen etwa in Form eines Webinars und von Veröffentlichungen der Financial Intelligence Unit des Zolls in der Rubrik „Geldwäschebekämpfung“ des internen Mitgliederbereichs .

    Datenschutz: Die DSGVO wirft viele Fragen auf

    Die Praxisorganisation muss auch mit Blick auf die Vorschriften der neuen Datenschutzgrundverordnung angepasst werden, die seit dem 25. Mai 2018 in allen EU-Mitgliedstaaten gilt. Seit diesem Zeitpunkt muss jede Praxis nachweisen können, dass sie die rechtlichen Vorgaben für die Verarbeitung personenbezogener Daten einhält (Rechenschaftspflicht nach Art. 5 Abs. 2 DSGVO).

    Auch zu diesem Thema bietet die WPK Hilfestellungen an. So finden Sie im internen Mitgliederbereich ein aktuelles Webinar zum Thema, das zahlreiche Aspekte des Datenschutzes in der beruflichen Praxis beleuchtet. Unter „Mitglieder > Praxishinweise > Datenschutz“ bietet die WPK ihren Mitgliedern außerdem

    • Informationen der EU-Kommission für KMU zum neuen Datenschutzrecht,
    • Hinweise zum Verhältnis zwischen Datenschutzrecht und Berufsverschwiegenheit sowie
    • eine Literaturliste mit weiterführenden Hinweisen.

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  • Das International Accounting Standards Board (IASB) hat ein Diskussionspapier zu Finanzinstrumenten mit Eigenschaften von Eigenkapital Financial Instruments with Characteristics of Equity (DP/2018/1) veröffentlicht, um der vielfältigen Abgrenzungshandhabung in der Praxis entgegenzuwirken. Darauf weist die WPK hin.

    DP/2018/1 Finanzinstrumente mit Eigenschaften von Eigenkapital

    WPK, Mitteilung vom 03.07.2018

    Das International Accounting Standards Board (IASB) hat am 28. Juni 2018 ein knapp 150 Seiten starkes Diskussionspapier zu Finanzinstrumenten mit Eigenschaften von Eigenkapital Financial Instruments with Characteristics of Equity (DP/2018/1) veröffentlicht, um der vielfältigen Abgrenzungshandhabung in der Praxis entgegenzuwirken. Das Diskussionspapier kann bis zum 7. Januar 2019 kommentiert werden.In dem Diskussionspapier werden die Grundsätze erläutert, wie Finanzinstrumente in den Abschlüssen der emittierenden Unternehmen zu klassifizieren sind, ohne die bisherige Abgrenzung unter IAS 32 dabei im Ergebnis grundsätzlich zu verändern.

    Der vorgeschlagene bevorzugte Ansatz des IASB beruht auf zeitlichen und betragsmäßigen Abgrenzungskriterien (Distinction based on amount feature und Distinction based on timing feature). Im Diskussionspapier werden zudem Vorschläge zur Verbesserung der Darstellung und zur Transparenz durch Angaben im Anhang unterbreitet.

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  • Die WPK hat ihren Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 und den Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2017 im Internet bekannt gemacht.

    Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2017 der WPK

    WPK, Mitteilung vom 29.06.2018

    Der vom Abschlussprüfer mit einem uneingeschränkt erteilten Bestätigungsvermerk versehene und vom Beirat in seiner Sitzung am 22. Juni 2018 genehmigte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 und der Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2017 der Wirtschaftsprüferkammer werden hiermit im Internet bekannt gemacht.

    Die Unterlagen werden zudem als Beilagen zum WPK Magazin 3/2018 erscheinen.

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  • Nach entsprechender Beschlussfassung im Europäischen Parlament ist die Änderungsrichtlinie zur Vierten Geldwäscherichtlinie – die sog. Fünfte Geldwäscherichtlinie – am 19. Juni 2018 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht worden. Darauf weist die WPK hin.

    Bekämpfung der Geldwäsche: Fünfte Geldwäscherichtlinie im Amtsblatt der EU veröffentlicht

    WPK, Mitteilung vom 27.06.2018

    Nach entsprechender Beschlussfassung im Europäischen Parlament ist die Änderungsrichtlinie zur Vierten Geldwäscherichtlinie – die sog. Fünfte Geldwäscherichtlinie [*] – am 19. Juni 2018 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht worden (ABl. vom 19. Juni 2018, L 156/43).Über die aus Sicht der WPK wesentlichen Änderungen wurde bereits unter „Neu auf WPK.de“ vom 4. Mai 2018 berichtet.Die Richtlinie tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Sie ist bis zum 10. Januar 2020 von den Mitgliedstaaten in nationales Recht umzusetzen (Art. 4 und 5).

    * Fußnote

    Richtlinie (EU) 2018/843 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. Mai 2018 zur Änderung der Richtlinie (EU) 2015/849 zur Verhinderung der Nutzung des Finanzsystems zum Zwecke der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung und zur Änderung der Richtlinie 2009/138/EG und 2013/36/EU

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  • Am 22. Juni 2018 fand die letzte Sitzung des Beirates der WPK in der Amtszeit 2014 bis 2018 statt. Präsident Ziegler berichtete über die wesentlichen Entwicklungen seit der vergangenen Beiratssitzung am 1. Dezember 2017.

    Letzte Sitzung des Beirates der WPK in dieser Amtszeit

    WPK, Mitteilung vom 28.06.2018

    Am 22. Juni 2018 fand die letzte Sitzung des Beirates der WPK in der Amtszeit 2014 bis 2018 statt.

    Bericht des Vorstandes

    Präsident Gerhard Ziegler berichtete über die wesentlichen Entwicklungen seit der vergangenen Beiratssitzung am 1. Dezember 2017. Er informierte unter anderem über die europäischen Projekte, insbesondere über die erfolgreichen Aktivitäten der WPK im Hinblick auf die Abwendung der Europäischen Elektronischen Dienstleistungskarte. Bei der Anzeigepflicht für grenzüberschreitende Steuergestaltungsmodelle ist der WPK ebenfalls ein großer Erfolg gelungen. Zum Wahlrecht für Berufsgeheimnisträger, sich von der Anzeigepflicht befreien zu können, konnte erreicht werden, dass Wirtschaftsprüfer und Steuerberater den Rechtsanwälten gleichzustellen sind.

    Der Vorstand hat sich in diesem Jahr für das Konzept eines zentralen Mitgliedertreffens entschieden, das die bisher üblichen sechs regionalen Versammlungen ablöste. Er erhielt viele positive Rückmeldungen zur Kammerversammlung „Wirtschaftsprüfung mit Zukunft“ , die am 20. April 2018 in Berlin stattfand. Das Konzept soll fortgesetzt werden.

    Um ihre Dienstleisterfunktion zu stärken, intensivierte die WPK ihre Online-Aktivitäten. Nach der Praktikumsbörse 2015 und der Stellenbörse 2017 wird in diesem Sommer die Praxisbörse als dritte Online-Plattform an den Start gehen. Zudem ging Mitte Juni der Digitalisierungskompass online.

    Im Weiteren informierte Präsident Ziegler den Beirat über die aktuellen Ergebnisse der verkürzten Prüfung nach § 13a WPO, die für viele Kandidaten erfolgreich verlief.

    Nach den Abweisungen der Klage von Beiratsmitgliedern gegen die Besetzung des Vorstandes und des Haushaltsausschusses wies auch das Bundesverwaltungsgericht im März dieses Jahres die Revision zurück. Damit ist höchstrichterlich bestätigt, dass die Besetzung des Vorstandes und des Haushaltsausschusses der WPK rechtmäßig ist.

    Das Projekt Modularisierung des Wirtschaftsprüfungsexamens liegt derzeit dem Bundeswirtschaftsministerium vor. Nach letztem Erkenntnisstand kann bis zum Jahresende mit einer Verordnung gerechnet werden, so dass die Modularisierung zum 2. Prüfungstermin 2019 anwendbar sein könnte.

    Jahresabschluss und Bestellung des Abschlussprüfers

    Der Beirat genehmigte den Jahresabschluss nebst Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2017 der WPK.

    Die NPP Niethammer, Posewang & Partner GmbH WPG StBG aus Hamburg wurde einstimmig als Abschlussprüfer der WPK für das Wirtschaftsjahr 2018 wiedergewählt.

    Weitere Beratungsthemen

    Der Beirat berief weitere Vertreter der Finanzverwaltung zu Mitgliedern der Prüfungskommissionen und bestellte Vertreter oberster Landesbehörden als Vorsitzende der Prüfungskommissionen zum 1. Januar 2019.

    Karl Petersen, Mitglied des Vorstandes, berichtete über den Fortgang des Projekts „Syndikus-WP/vBP“. Der Berufsstand sowie die interessierte Öffentlichkeit wurden zu den Eckpunkten sowie zum Regelungskonzept angehört. Die Einführung wurde durchgängig begrüßt.

    Die Regelung soll nicht auf Beamtenverhältnisse erstreckt werden. Die nach dem Regelungsentwurf zulässige Tätigkeit als Angestellter „anderer Arbeitgeber nach Maßgabe des § 44c“ schließt auch Anstellungsverhältnisse bei anderen öffentlich-rechtlichen Arbeitgebern als der WPK, Abschlussprüferaufsichtsstelle und Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht mit ein. Das Versorgungswerk der Wirtschaftsprüfer und der vereidigten Buchprüfer hat in seiner Stellungnahme auf die aktuell schwierige Befreiungspraxis der Deutschen Rentenversicherung hingewiesen. Der Zeitplan sieht vor, dass die Eckpunkte sowie der Regelungsvorschlag der WPK noch im Sommer 2018 an das Bundeswirtschaftsministerium gegeben werden, um ein Gesetzgebungsverfahren einzuleiten.

    Prof. Dr. Jens Poll, Vorsitzender der Kommission für Qualitätskontrolle, präsentierte den von der Abschlussprüferaufsichtsstelle gebilligten und dem Beirat vorab übersandten Tätigkeitsbericht der Kommission für Qualitätskontrolle für 2017 und beantwortete Fragen aus dem Beirat.

    Präsident Gerhard Ziegler und der Beiratsvorsitzer Dr. Marian Ellerich bedanken sich abschließend bei allen Beiratsmitgliedern für die Zusammenarbeit während der gesamten Amtszeit.

    Die nächste Sitzung des Beirates (konstituierende Sitzung des im Sommer neu gewählten Beirates) wird am 6. September 2018 um 9:30 Uhr in Berlin stattfinden.

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  • Das Bundesverwaltungsgericht wies nach Verhandlung am 28. März 2018 die Klage gegen die Besetzung des Vorstandes und des Haushaltsausschusses der WPK für die Amtszeit 2014 bis 2018 auch im Revisionsverfahren ab. Die WPK hat nun die Urteilsgründe veröffentlicht.

    Besetzung des Vorstandes und des Haushaltsausschusses der WPK rechtmäßig – Urteilsgründe des BVerwG

    WPK, Mitteilung vom 21.06.2018

    Das Bundesverwaltungsgericht wies nach Verhandlung am 28. März 2018 die Klage gegen die Besetzung des Vorstandes und des Haushaltsausschusses der WPK für die Amtszeit 2014 bis 2018 auch im Revisionsverfahren ab.

    Das oberste deutsche Verwaltungsgericht bestätigte damit die Rechtsauffassung der Vorinstanzen ausdrücklich, wonach der Vorstand und andere Gremien der WPK nicht in dem Verhältnis der Listenvertreter, wie sie im Beirat repräsentiert sind („Spiegelbildlichkeit“), gewählt werden müssen. Die WPK berichtete unter „Neu auf WPK.de“ vom 28. März 2018 .

    Inzwischen liegen die Urteilsgründe schriftlich vor. Die wesentlichen Aussagen lassen sich wie folgt zusammenfassen:

    1. Der Gesetzgeber hat nur eine Gliederung der Organe der WPK nach Berufsgruppen vorgesehen. Gemäß § 59 Abs. 3 WPO erfolgt die Wahl der Beiratsmitglieder getrennt nach den beiden Gruppen der WP/WPG einerseits und der Gruppe der anderen stimmberechtigten Mitglieder andererseits. Diese Regelungen finden auf die Wahl der Vorstandsmitglieder entsprechende Anwendung. Die Repräsentation von Interessengruppen innerhalb dieser beiden Berufsgruppen reicht dagegen weniger weit. Ihre verbindliche Berücksichtigung bei der Bildung der vom Beirat zu wählenden Gremien ist nicht vorgesehen. Die Regelung in § 8 Abs. 3 Satz 1 WPK Satzung, wonach die Beiratsmitglieder die Vorstandsmitglieder in Kenntnis des Verhältnisses der im Beirat vertretenen Interessengruppen wählen, erschöpft sich in einem rechtlich nicht bindenden Appell.
    2. Auch aus dem verfassungsrechtlichen Demokratiegebot und dem passiven Wahlrecht der WPK-Mitglieder lässt sich ein Anspruch auf spiegelbildliche Repräsentanz im Vorstand und im Haushaltsausschuss nicht herleiten. Das Gebot der demokratischen Repräsentation kann auf die Organe der funktionalen Selbstverwaltung nicht eins zu eins übertragen werden. Der Gesetzgeber verfügt über einen weiten Gestaltungsspielraum.
    3. Die Interessengruppen der WPK sind nicht mit den politischen Parteien vergleichbar, weil sie nicht wie diese in Art. 21 Grundgesetz verfassungsrechtlich anerkannt sind. Auch die WPO selbst kennt keine Untergliederung des Beirates nach Interessengruppen.
    4. Für das einzelne Beiratsmitglied scheidet eine Berufung auf kollektive organschaftliche Befugnisse aus. Als „Rechte aus der Wahl“ steht den Mandatsträgern nur das Recht auf gleiche Teilhabe an den Befugnissen des gewählten Organs und zu. Werden Befugnisse eines gewählten Beiratsmitgliedes dadurch verkürzt, dass der Beirat seine Befugnisse in Teilen an Untergremien delegiert, denen das Mitglied selbst nicht angehört, so ist eine Rechtsverletzung zwar denkbar. Weder der Vorstand noch der Haushaltsausschuss sind aber Untergremien des Beirates, an die der Beirat eigene Befugnisse delegiert hat. Der Vorstand ist eigenständiges Organ neben dem Beirat (§ 59 Abs. 1 WPO). Während der Beirat das satzungsgebende Hauptorgan der WPK ist, charakterisieren die dem Vorstand satzungsrechtlich zugewiesenen Aufgaben diesen als Verwaltungsorgan der WPK. Es handelt sich auch nicht um ein um ein sogenanntes „Mischorgan“.
    5. Auch beim Haushaltsausschuss fehlt es an einer Verlagerung von Befugnissen seitens des Beirates. Diesem kommt nur eine beratende Funktion im Sinne eines Sachverständigengremiums zu.

    Das Urteil des BVerwG steht nachfolgend zur Verfügung.

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  • Die WPK hat gegenüber dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen zum Entwurf einer Dritten Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Durchführung der Jahresabschlussprüfung bei Eigenbetrieben und prüfungspflichtigen Einrichtungen Stellung genommen.

    Zum Entwurf einer Dritten Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Durchführung der Jahresabschlussprüfung bei Eigenbetrieben und prüfungspflichtigen Einrichtungen (Nordrhein-Westfalen)

    WPK, Mitteilung vom 21.06.2018

    Die WPK hat mit Schreiben vom 8. Juni 2018 gegenüber dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen zum Entwurf einer Dritten Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Durchführung der Jahresabschlussprüfung bei Eigenbetrieben und prüfungspflichtigen Einrichtungen wie nachfolgend wiedergegeben Stellung genommen.

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  • Die WPK hat ihre „Hinweise für Ausschreibungen von Dienstleistungen von Wirtschaftsprüfern und vereidigten Buchprüfern“ erneut aktualisiert.

    Hinweise für die Ausschreibung von Dienstleistungen von WP/vBP aktualisiert

    WPK, Mitteilung vom 21.06.2018

    Die WPK hat ihre „Hinweise für Ausschreibungen von Dienstleistungen von Wirtschaftsprüfern und vereidigten Buchprüfern“ erneut aktualisiert. Berücksichtigt wurde unter anderem die Unterschwellenvergabeordnung (UVgO). Die WPK dankt den Mitgliedern für ihre Anmerkungen und Hinweise (siehe „Neu auf WPK.de“ vom 1. März 2018 ), die ebenfalls in die Aktualisierung einflossen.

    Das erstmals im Mai 2016 erschienene Merkblatt soll Vergabestellen und Mitglieder bei der Ausschreibung von berufsspezifischen Dienstleistungen unterstützen. Es wurde den Verbänden der Gebietskörperschaften zur Verfügung gestellt. Dies wird auch mit der aktuellen Fassung geschehen.

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