Wirtschaftsprüfung

  • Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, die gesetzlich vorgeschriebene Abschlussprüfungen bei Unternehmen von öffentlichem Interesse im Sinne des § 319a HGB durchführen, haben gemäß Art. 13 Verordnung (EU) 537/2014 auf ihren Internetseiten jährlich einen Transparenzbericht zu veröffentlichen und die zuständige Aufsichtsbehörde – in Deutschland die Abschlussprüferaufsichtsstelle (APAS) – zu informieren. Darauf weist die WPK hin.

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  • Der Bundesrat hat am 3. Juli 2020 das Gesetz zur weiteren Umsetzung der Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie im Hinblick auf ein einheitliches elektronisches Format für Jahresfinanzberichte (sog. ESEF-UG) gebilligt. Darauf weist die WPK hin.

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  • Ende 2019 waren 3.132 Praxen zur Durchführung von gesetzlichen Abschlussprüfungen befugt (2018: 3.230). In diesen Praxen waren am Jahresende nahezu unverändert rund 61 % aller WP/vBP tätig. 69 % der Wirtschaftsprüfer und 16 % der vereidigten Buchprüfer sind weiterhin befugt, gesetzliche Abschussprüfungen durchzuführen. Das berichtet die WPK.

    Qualitätskontrolle 2019: Maßnahmen im Qualitätskontrollverfahren unverändert auf niedrigem Niveau

    WPK, Mitteilung vom 07.07.2020

    Ende 2019 waren 3.132 Praxen zur Durchführung von gesetzlichen Abschlussprüfungen befugt (2018: 3.230). In diesen Praxen waren am Jahresende nahezu unverändert rund 61 % aller WP/vBP tätig. 69 % der Wirtschaftsprüfer und 16 % der vereidigten Buchprüfer sind weiterhin befugt, gesetzliche Abschussprüfungen durchzuführen.

    Die Kommission für Qualitätskontrolle wertete 413 Qualitätskontrollberichte (2018: 710) aus. Lediglich nach 56 Qualitätskontrollen (14 %, Vorjahr: 11 %) waren Auflagen und/oder Sonderprüfungen erforderlich. In den übrigen Fällen wurden die bestehenden Mängel bereits während oder unmittelbar nach den Qualitätskontrollen abgestellt, sodass der Erlass von Maßnahmen nicht erforderlich war. Der Schwerpunkt der festgestellten Mängel lag unverändert wie schon in den Vorjahren im Bereich der Auftragsabwicklung, insbesondere in der Anwendung des risikoorientierten Prüfungsansatzes.

    Die WPK hat 2019 insgesamt sechs Fortbildungs- und zwei Ausbildungsveranstaltungen für Prüfer für Qualitätskontrolle durchgeführt.

    Die Kommission für Qualitätskontrolle hat den Vorstand über 17 Einzelfeststellungen von erheblicher Bedeutung informiert.

    Mitglieder der Kommission für Qualitätskontrolle haben an sieben Qualitätskontrollen teilgenommen. Bei sieben Prüfern für Qualitätskontrolle wurde von der Kommission für Qualitätskontrolle eine Untersuchung durchgeführt, die zwischenzeitlich alle abgeschlossen werden konnten.

    Die Kommission für Qualitätskontrolle hat darüber hinaus im Jahr 2019 begonnen, den „Hinweis zur Berichterstattung über eine Qualitätskontrolle“ zu überarbeiten und einen gesonderten „Hinweis zur Durchführung und Dokumentation einer Qualitätskontrolle“ zu entwickeln.

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  • Der aktuell veröffentlichte Bericht aus dem Berufsregister 2019 erläutert die Arbeit der WPK sowohl als Dienstleister als auch als Aufsichtsbehörde.

    Berufsregister 2019: Beurlaubungen, Anerkennungen von Berufsgesellschaften und Widerrufsverfahren zeigen eine rückläufige Tendenz

    WPK, Mitteilung vom 07.07.2020

    Der Bericht aus dem Berufsregister 2019 erläutert die Arbeit der WPK sowohl als Dienstleister als auch als Aufsichtsbehörde. Die Mitgliederabteilung, in der das Berufsregister geführt wird, begleitet die Mitglieder von der Bestellung, über die Anerkennung, gegebenenfalls Beurlaubungen oder Ausnahmegenehmigungen bis zum Verzicht. Sie führt aber auch die Widerrufsverfahren durch. Darüber hinaus berät sie die WPK-Mitglieder zu verschiedenen beruflichen Themen, beispielsweise zur Kundmachung oder zur Versicherung.Die Verfahrenszahlen waren 2019 rückläufig. Dies zeigt sich insbesondere in den Widerrufsverfahren wegen fehlender Berufshaftpflichtversicherungen. Außerdem gab es weniger Beurlaubungen sowie Anerkennungen von Berufsgesellschaften als in den Vorjahren.

    Häufig waren auch im Jahr 2019 Fragen nach der Integrierbarkeit außerberuflichen Expertenwissens in Berufsgesellschaften, nach zulässigen Formen der Zusammenarbeit, insbesondere mit IT-Spezialisten, und nach Möglichkeiten, auf digitale Dienstleistungen spezialisierte Einheiten nachhaltig in Berufsgesellschaften, Verbünde oder Netzwerke einzubinden.

    Die Weiterentwicklung des Berufsbildes spiegelt die Bedeutung des Berufsstandes für die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft wider. Die organisatorische Verbindung von klassischen beruflichen Aufgaben und IT-Know-how verfestigt sich weiter.

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  • Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat einen Katalog zur Konkretisierung der Anforderungen des § 8a Abs. 1 BSIG veröffentlicht. Dieser bietet Betreibern Kritischer Infrastrukturen und prüfenden Stellen eine Hilfestellung für eine sachgerechte Prüfung der eingesetzten Sicherheitsvorkehrungen. Darauf weist die WPK hin.

    BSI: Hilfestellung für Prüfer zur Auditierung des Stands der Technik

    WPK, Mitteilung vom 06.07.2020

    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat einen Katalog zur Konkretisierung der Anforderungen des § 8a Abs. 1 BSIG veröffentlicht. Dieser bietet Betreibern Kritischer Infrastrukturen (KRITIS-Betreibern) und prüfenden Stellen eine Hilfestellung für eine sachgerechte Prüfung der eingesetzten Sicherheitsvorkehrungen.Der Anforderungskatalog enthält branchenübergreifende Anforderungen an eingesetzte Sicherheitsvorkehrungen und konkretisiert hierdurch den Terminus des Stands der Technik. Er kann somit ein geeigneter Ausgangspunkt für die Planung und Durchführung von Nachweisprüfungen sein.

    Weiterführende Informationen und beispielhafte Prüfungshandlungen für eine sachgerechte Prüfung auf Grundlage dieses Anforderungskatalogs enthält zudem der IDW Prüfungshinweis: Die Prüfung der von Betreibern Kritischer Infrastrukturen gemäß § 8a Abs. 1 BSIG umzusetzenden Maßnahmen (IDW PH 9.860.2).

    Der Anforderungskatalog steht auf der Internetseite des BSI zur Verfügung.

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  • Die WPK lehnt den Entwurf in Gänze ab und hat gegenüber dem IAASB eine Stellungnahme zum Entwurf ISA 600 (Revised) zur Prüfung von Konzernabschlüssen (einschließlich der Arbeit der Teilbereichsprüfer) abgegeben.

    Stellungnahme: Entwurf ISA 600 (Revised), Special Considerations – Audits of Group Financial Statements (Including the Work of Component Auditors)

    WPK, Mitteilung vom 03.07.2020

    Die WPK lehnt den Entwurf in Gänze ab – Die WPK hat am 2. Juli 2020 gegenüber dem International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) eine Stellungnahme zum Entwurf ISA 600 (Revised) zur Prüfung von Konzernabschlüssen (einschließlich der Arbeit der Teilbereichsprüfer) abgegeben.

    Die wesentlichen Bedenken der WPK gegen den Standardentwurf sind:

    • Negative Wettbewerbseffekte insbesondere für kleine und mittlere Praxen, da das Konzernprüfungsteam künftig massiv in das Vorgehen der Teilbereichsprüfer eingreifen und diesen den bevorzugten Prüfungsansatz vorschreiben darf.
    • Die Risikoeinschätzung soll künftig zentral durch das Konzernprüfungsteam vorgenommen werden. Dabei liegt es im Ermessen des Konzernprüfungsteams, ob die Erkenntnisse einer dezentralen Risikoeinschätzung durch den Teilbereichsprüfer weiterhin Berücksichtigung finden.
    • Die Verpflichtung zur Durchführung von vollumfänglichen Abschlussprüfungen („Full Scope Audits”) bei bedeutenden Teilbereichen soll künftig nicht mehr bestehen. Stattdessen sollen dem Teilbereichsprüfer Prüfungshandlungen für einzelne Abschlussposten vorgegeben werden.
    • Die Einschätzung des „Fraud-Risks“ für Teilbereiche soll künftig ebenfalls durch das Konzernprüfungsteam vorgenommen werden.
    • Die Auswirkungen der überarbeiten und in den kommenden zwei Jahren anzuwendenden ISA 540 (rev.) und ISA 315 (rev.) auf die Konzernabschlussprüfung werden im vorliegenden Entwurf nicht hinreichend berücksichtigt.

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  • Die WPK hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 und den Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2019 im Internet bekannt gemacht.

    Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2019 der WPK

    WPK, Mitteilung vom 03.07.2020

    Der vom Abschlussprüfer mit einem uneingeschränkt erteilten Bestätigungsvermerk versehene und vom Beirat am 1. Juli 2020 genehmigte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 und der Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2019 der Wirtschaftsprüferkammer werden hiermit im Internet bekannt gemacht.

    Die Unterlagen werden zudem als Beilage zum WPK Magazin 3/2020 erscheinen.

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  • Die WPK hat gegenüber dem BMJV zum Mauracher Entwurf für ein Gesetz zur Modernisierung des Personengesellschaftsrechts Stellung genommen.

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  • Angesichts der Corona-Pandemie hat sich der Vorstand der WPK mit der Einhaltung der Fortbildungsverpflichtung nach § 5 BS WP/vBP im Jahr 2020 beschäftigt.

    Coronavirus: Vorstand der WPK äußert sich zur Fortbildungsverpflichtung im Jahr 2020

    WPK, Mitteilung vom 30.06.2020

    Angesichts der Corona-Pandemie hat sich der Vorstand der WPK mit der Einhaltung der Fortbildungsverpflichtung nach § 5 BS WP/vBP im Jahr 2020 beschäftigt. Er verlautbart hierzu Folgendes:

    „Dem Vorstand der WPK ist bewusst, dass es wegen der Corona-Pandemie zu Ausfällen von Präsenz-Fortbildungsbildungsveranstaltungen gekommen ist und WP/vBP daher Schwierigkeiten haben können, ihrer Fortbildungsverpflichtung nachzukommen, soweit diese sich auf strukturierte Veranstaltungen bezieht (§ 5 Abs. 5 Satz 2 i. V. m. Abs. 2 BS WP/vBP, Umfang: 20 Stunden). Die Fortbildung soll in den Gebieten erfolgen, in denen der WP/vBP tätig ist und soll seine Fachkenntnisse in diesen Gebieten auf einem ausreichend hohen Stand halten. Ein größeres Angebot von Fortbildungsmaßnahmen, die IT-gestützt durchgeführt werden und bei denen der Nachweis der Dauer der Teilnahme geführt werden kann (§ 5 Abs. 2 Satz 3 BS WP/vBP), existiert (noch) nicht.

    Der Vorstand der WPK nimmt wahr, dass es ein großes Angebot an Informationen und IT-gestützten Veranstaltungen (ohne Möglichkeit des Nachweises der Dauer der Teilnahme) gibt, die sich mit der Berufsausübung des WP/vBP, auch im Bereich der Abschlussprüfung, in Corona-Zeiten beschäftigen. Der Vorstand der WPK unterstreicht die Wichtigkeit dieser Themen und ist der Auffassung, dass es nicht zu beanstanden ist, wenn die strukturierte Fortbildung in Höhe von 20 Stunden im Jahr 2020 auch ohne den Nachweis der Dauer der Teilnahme auf einem ausreichend hohen Stand gehalten wird.“

    Hintergrund

    § 43 Abs. 2 Satz 4 WPO enthält die allgemeine Berufspflicht des WP/vBP, sich fachlich fortzubilden. Eine satzungsmäßige Konkretisierung dieser Pflicht findet sich in § 5 BS WP/vBP.

    Die Fortbildung umfasst zum einen das Selbststudium, zum anderen die Teilnahme an Fortbildungsmaßnahmen (§ 5 Abs. 1 Satz 3 BS WP/vBP). Der Begriff der Fortbildungsmaßnahme wird in § 5 Abs. 2 BS WP/vBP unter Nennung von Beispielen konkretisiert. Danach gehören zu den Fortbildungsmaßnahmen Fachveranstaltungen wie Vorträge, Seminare, Diskussionsgruppen oder ähnliche Veranstaltungen, wobei unerheblich ist, ob sie durch Dritte oder durch die Praxis selbst organisiert und ob sie der Öffentlichkeit oder nur Mitarbeitern der Praxis zugänglich sind. IT-gestützte Fachkurse (E-Learning, Web-Based-Training) sind Fortbildungsmaßnahmen im Sinne der Vorschrift, wenn die Dauer der Teilnahme nachgewiesen werden kann. Der Teilnahme an Fortbildungsmaßnahmen gleichgestellt sind die schriftstellerische Facharbeit, die Tätigkeit in externen oder praxisinternen Fachgremien sowie die Tätigkeit als Dozent an Hochschulen.

    Materiell muss sich die Fortbildung auf Tätigkeiten nach §§ 2, 129 WPO beziehen und soll ihren Schwerpunkt in der ausgeübten oder beabsichtigten Berufstätigkeit des WP/vBP haben. Werden Abschlussprüfungen durchgeführt, muss die Fortbildung in angemessenem Umfang die Prüfungstätigkeit betreffen (§ 5 Abs. 4 BS WP/vBP).

    Die Fortbildung soll insgesamt einen Umfang von jährlich 40 Zeitstunden nicht unterschreiten (§ 5 Abs. 5 Satz 1 BS WP/vBP). Die Pflicht zur Teilnahme an Fortbildungsmaßnahmen im Sinne des Absatzes 2 besteht hingegen nur in einem Umfang von jährlich 20 Zeitstunden (Abs. 5 Satz 2 HS 1). Es ist erforderlich, die Fortbildung in diesem Umfang unter Bezeichnung von Art und Gegenstand der Fortbildungsmaßnahme für Nachweiszwecke zu dokumentieren (Abs. 5 Satz 2 HS 2). Die Fortbildung als Prüfer für Qualitätskontrolle kann auf die nach Absatz 5 Satz 2 erforderliche Mindeststundenzahl angerechnet werden (Abs. 5 Satz 3).

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  • Die BaFin hat den „Abschlussbericht – Gute Aufsichtspraktiken zur Verringerung des automatischen Rückgriffs auf Ratings“ des Joint Committee of the European Supervisory Authorities übersetzt und auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Darauf weist die WPK hin.

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  • Der Digitalisierungskompass (WPK)® wurde um eine Softwareübersicht für die Steuerberatung erweitert. Zudem wurden die im Kompass aufgezeigten Digitalisierungsmöglichkeiten im Bereich der Steuerberatung überarbeitet und um weitere Möglichkeiten ergänzt.

    WPK, Mitteilung vom 30.06.2020

    Der Digitalisierungskompass (WPK)® wurde um eine Softwareübersicht für die Steuerberatung erweitert. Zudem wurden die im Kompass aufgezeigten Digitalisierungsmöglichkeiten im Bereich der Steuerberatung überarbeitet und um weitere Möglichkeiten ergänzt.

    In der Steuerberatung ist die Digitalisierung in Teilbereichen weit fortgeschritten. So findet zum Beispiel die Kommunikation mit dem Finanzamt zum großen Teil elektronisch statt. Aber auch weitere Bereiche lassen sich durch die Automatisierung von Prozessen effizienter gestalten. Im Digitalisierungskompass (WPK)® werden diese Möglichkeiten aufgezeigt und erläutert. Die Softwareübersicht des Digitalisierungskompasses gibt dazu einen ersten Überblick über den Leistungsumfang am Markt verfügbarer Softwarelösungen.

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  • Das IASB hat mehrere punktuelle Anpassungen an IFRS 17 verabschiedet, um den betroffenen Versicherungsunternehmen Erleichterungen bei der Einführung des Standards zu verschaffen. Darüber berichtet die WPK.

    Anpassungen an IFRS 17 zur Bilanzierung von Versicherungsverträgen verabschiedet – Erstanwendung um zwei Jahre verschoben

    WPK, Mitteilung vom 26.06.2020

    Am 25. Juni 2020 hat das International Accounting Standards Board (IASB) mehrere punktuelle Anpassungen an IFRS 17 verabschiedet, um den betroffenen Versicherungsunternehmen Erleichterungen bei der Einführung des Standards zu verschaffen.

    Die im Mai 2017 bei der erstmaligen Veröffentlichung von IFRS 17 eingeführten Grundprinzipien bleiben von den Anpassungen unberührt. Vielmehr sollen diese

    • die Kosten durch Vereinfachung einiger Anforderungen im Standard reduzieren,
    • die finanzielle Leistungsfähigkeit leichter erklärbar machen und
    • die Umstellung auf IFRS 17 erleichtern, indem der Erstanwendungszeitpunkt um zwei Jahre auf den 1. Januar 2023 verschoben wird. Noch vor gut einem Jahr wurde die Verschiebung des Erstanwendungszeitpunktes auf den 1. Januar 2022 erörtert ( „Neu auf WPK.de“ vom 28. Juni 2019 ).

    Zugleich wurde auch eine Änderung an IFRS 4 zur korrespondierenden verzögerten Erstanwendung von IFRS 9 vorgenommen.

    Weitergehende Informationen sowie den Zugang zu den kostenpflichtigen Standards erhalten Sie über die Internetseite des IASB .

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  • Der Vorstand der WPK hat die Erläuterungen zur Berufssatzung für Wirtschaftsprüfer/vereidigte Buchprüfer (BS WP/vBP) punktuell ergänzt. Die Ergänzungen betreffen die Themenbereiche Redepflicht bei Gesetzesverstößen, Personaldienstleistungen und Dienstleistungen im Zusammenhang mit Systemen der Informationstechnologie.

    Vorstand der WPK ergänzt die Erläuterungen zur Berufssatzung WP/vBP punktuell

    WPK, Mitteilung vom 25.06.2020

    Der Vorstand hat die Erläuterungen zur Berufssatzung für Wirtschaftsprüfer/vereidigte Buchprüfer (BS WP/vBP) am 18. Juni 2020 punktuell ergänzt ( „Neu auf WPK.de“ vom 22. Juni 2020 ). Die Ergänzungen betreffen die Themenbereiche Redepflicht bei Gesetzesverstößen (zu § 14 Abs. 2 BS WP/vBP), Personaldienstleistungen (zu § 32 Abs. 2 BS WP/vBP) und Dienstleistungen im Zusammenhang mit Systemen der Informationstechnologie (zu § 33 Abs. 6 BS WP/vBP).

    Die Ergänzungen folgen aus Anmerkungen des Bundeswirtschaftsministeriums im Rahmen des Genehmigungsprozesses zur letzten Änderung der Berufssatzung. Das Ministerium hatte angeregt zu prüfen, inwieweit Ausführungen des IESBA Code of Ethics 2018 gegebenenfalls noch detaillierter aufgegriffen werden könnten.

    Der Ausschuss „Berufsrecht“ und nachfolgend der Vorstand der WPK beschäftigten sich mit dem Anliegen. Der Vorstand kommt dem Anliegen insoweit nach, als dass die Erläuterungen fortentwickelt wurden:

    • Bei der Redepflicht wurden Tz. 360.3 CoE detaillierter eingearbeitet und die Erläuterungen zu § 14 Abs. 2 BS WP/vBP ergänzt.
    • Bei den Personaldienstleistungen wurden wesentliche Gedanken des Unterabschnitts 609 CoE in den Erläuterungen zu § 32 Abs. 2 BS WP/vBP verortet.
    • Bei Dienstleistungen im Zusammenhang mit IT-Systemen wurden wesentliche Gedanken des Unterabschnitts 606 CoE in die Erläuterungen zu § 33 Abs. 6 BS WP/vBP eingearbeitet.

    Die Ergänzungen sind nachfolgend in der Übersicht abrufbar, außerdem unter „WPK > Rechtsvorschriften > Rechtsvorschriften Beruf“ . Dort steht auch der komplette Satzungstext zum Herunterladen zur Verfügung.

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  • Am 18. Juni 2020 hat der Deutsche Bundestag das Gesetz zur weiteren Umsetzung der Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie im Hinblick auf ein einheitliches elektronisches Format für Jahresfinanzberichte (sog. ESEF-UG) verabschiedet. Dazu hat die WPK Stellung genommen.

    ESEF-Umsetzungsgesetz allen Bedenken zum Trotz vom Bundestag verabschiedet

    WPK, Mitteilung vom 23.06.2020

    Am 18. Juni 2020 hat der Deutsche Bundestag das Gesetz zur weiteren Umsetzung der Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie im Hinblick auf ein einheitliches elektronisches Format für Jahresfinanzberichte (sog. ESEF-UG) verabschiedet. Damit müssen kapitalmarktorientierte Unternehmen ihre Jahresfinanzberichte für Geschäftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2019 beginnen, im ESEF-Format erstellen und im Rahmen der Abschlussprüfung prüfen lassen.

    Die WPK hat sich frühzeitig mit Stellungnahmen zum Referentenentwurf („ Neu auf WPK.de“ vom 15. Oktober 2019 ) und zum Regierungsentwurf („ Neu auf WPK.de“ vom 12. März 2020 ) positioniert. Sie wies darauf hin, dass die zu erwartenden technischen und inhaltlichen Probleme verhältnismäßig einfach gelöst werden könnten, wenn im Rahmen der Abschlussprüfung die Möglichkeit einer „nachgelagerten Prüfung“ der elektronischen Wiedergabe des geprüften Abschlusses zum Zweck der Offenlegung eingeräumt werden würde. Dadurch hätte insbesondere die nun zu erwartende weitere zeitliche und materielle Verdichtung des ohnehin schon straffen Aufstellungs- und Prüfungsprozesses vermieden werden können.

    Umso bedauerlicherweise ist, dass an der im Regierungsentwurf vorgesehenen Offenlegungslösung im Wesentlichen festgehalten wurde.

    Die Beschlussempfehlung und der Bericht des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz sind auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.

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  • Der Vorstand der WPK hat Informationen zu den wichtigsten Beratungsergebnissen aus der Sitzung am 18. Juni 2020 zusammengefasst.

    Bericht über die Vorstandssitzung der WPK am 18. Juni 2020

    WPK, Mitteilung vom 22.06.2020

    Der Vorstand der WPK informiert regelmäßig über seine Tätigkeit. Im Folgenden sind Informationen zu den wichtigsten Beratungsergebnissen aus der Sitzung am 18. Juni 2020 zusammengefasst.

    Mauracher Entwurf für ein Gesetz zur Modernisierung des Personengesellschaftsrechts

    Der Vorstand der WPK hat den Gesetzentwurf des BMJV hinsichtlich seiner Auswirkungen auf den Berufsstand der WP/vBP beraten. Der Entwurf sieht unter anderem die Einführung eines öffentlichen Registers für Gesellschaften bürgerlichen Rechts, die gemeinsame Ausübung freier Berufe in einer Personenhandelsgesellschaft sowie Lockerungen beim Namensrecht der Partnerschaftsgesellschaft vor. In einer zeitnah angesetzten Telefonkonferenz des Vorstandes soll abschließend über den Entwurf beraten werden.

    Unterstützung der Mitglieder bei der Fernsignatur

    Die Administration personen- und ortgebundener Smartcards zur Erteilung qualifiziert elektronischer Signaturen erweist sich in der Berufspraxis oftmals als sehr aufwendig. Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand die Diskussion vertieft, inwieweit die WPK ihre Mitglieder bei der Erteilung von Fernsignaturen unterstützen kann, bei denen die Authentifizierung des Unterzeichners durch eine elektronische Bestätigung eines Vertrauensdienstleisters erfolgt.

    Aktualisierung der Auslegungs- und Anwendungshinweise der WPK zum Geldwäschegesetz

    Aufgrund des zum 1. Januar 2020 in Kraft getretenen Gesetzes zur Umsetzung der Änderungsrichtlinie zur Vierten EU-Geldwäscherichtlinie hat der Vorstand die erforderlichen Anpassungen an den Auslegungs- und Anwendungshinweisen der WPK zum Geldwäschegesetz verabschiedet. Die überarbeitete Fassung wird zeitnah auf der Internetseite der WPK veröffentlicht.

    Fortentwicklung der Erläuterungen zur Berufssatzung

    Änderungen am Code of Ethics for Professional Accountants des International Ethics Standards Board for Accountants (IESBA) machen Aktualisierungen der deutschen berufsrechtlichen Vorschriften erforderlich. Der Vorstand hat in dieser Sitzung entsprechende Anpassungen an den Erläuterungstexten zur Berufssatzung für WP/vBP unter Berücksichtigung von Hinweisen der APAS und des BMWi verabschiedet.

    Einhaltung der Fortbildungsverpflichtungen im Jahr 2020 wegen der Corona-Pandemie

    Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hat die WPK verstärkt Anfragen zur Erfüllung der Fortbildungsverpflichtungen im Jahr 2020 erhalten. Der Vorstand hat darüber beraten und will in einer zeitnah angesetzten Telefonkonferenz einen entsprechenden Hinweis für den Berufsstand verabschieden.

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  • Am 12.06.2020 hat die Bundesregierung die Eckpunkte der „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen“ beschlossen und damit einen Beschluss des Koalitionsausschusses vom 03.06.2020 umgesetzt. Darauf weist die WPK hin.

    WPK, Mitteilung vom 16.06.2020

    Am 12. Juni hat die Bundesregierung die Eckpunkte der “Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen” beschlossen und damit einen Beschluss des Koalitionsausschusses vom 3. Juni umgesetzt (”Neu auf WPK.de” vom 5. Juni 2020).

    Das branchenübergreifende Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von Juni bis August 2020 gewährt kleinen und mittelständischen Unternehmen nicht rückzahlbare Zuschüsse zu den fixen Betriebskosten. Unternehmen sind antragsberechtigt, sofern sie im April und Mai 2020 einen Umsatzrückgang von mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 nachweisen können. Je nach Umsatzeinbruch werden zwischen 40 Prozent und 80 Prozent der Fixkosten erstattet.

    Deutlich höhere Förderung im Vergleich zur Soforthilfe

    Die Überbrückungshilfe ist ganz bewusst branchenoffen ausgestaltet und adressiert diejenigen Unternehmen, die nach wie vor unter Schließungen leiden oder wegen den Abstands- und Hygieneregeln ihre Kapazitäten nicht voll ausschöpfen können. Die Förderung des neuen Programms ist deutlich höher als bei der Soforthilfe (siehe auch ”
    Neu auf WPK.de” vom 27. April 2020).

    Bestätigung durch Wirtschaftsprüfer und Steuerberater notwendig

    Bis zu 150.000 Euro an betrieblichen Fixkosten kleiner und mittelständischer Unternehmen können so je nach Umsatzausfall von Juni bis August 2020 erstattet werden. Dabei fällt Wirtschaftsprüfern, vereidigten Buchprüfern und auch Steuerberatern eine besondere Aufgabe zu, denn diese müssen die Umsatzausfälle und die betrieblichen Fixkosten bestätigen, damit das Bundeswirtschaftsministerium die Kosten erstatten kann.

    Für das Programm stehen insgesamt 25 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Wirtschaftsprüferkammer bringt sich zur Ausgestaltung der Modalitäten im Rahmen einer Arbeitsgruppe beim BMWi ein.

    Weitere Informationen zu den Eckpunkten sind auf der Internetseite des BMWi abrufbar.

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  • Die Informationen verdichten sich, dass ein ständiger Ausschuss für Steuer- und Finanzkriminalität im Europäischen Parlament gebildet wird. Er soll als Unterausschuss des Wirtschaftsausschusses (ECON) eingerichtet werden. Das berichtet die WPK.

    WPK, Mitteilung vom 15.06.2020

    Die Informationen verdichten sich, dass ein ständiger Ausschuss für Steuer- und Finanzkriminalität im Europäischen Parlament gebildet wird. Er soll als Unterausschuss des Wirtschaftsausschusses (ECON) eingerichtet werden.

    Am 11. Juni 2020 genehmigte die Konferenz der Präsidenten des Europäischen Parlaments die Einrichtung eines solchen Unterausschusses. Das Gremium soll sich mit Steuerfragen, mit steuerverwandten Themen und speziell mit dem Kampf gegen Steuerbetrug, Steuerhinterziehung, Steuervermeidung sowie der finanziellen Transparenz in Steuerangelegenheiten beschäftigen.

    Der mit 30 Mitgliedern besetzte ständige Unterausschuss ist als Nachfolger der PANA- und der TAXE-Sonder-/Untersuchungsausschüsse zu verstehen.

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  • Die WPK hat gegenüber dem BMJV zu dessen Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Integrität in der Wirtschaft Stellung genommen.

    WPK, Mitteilung vom 15.06.2020

    Die WPK hat mit Schreiben vom 12. Juni 2020 gegenüber dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz zu dessen Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Integrität in der Wirtschaft Stellung genommen.

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  • Die gesetzlichen Regelungen Mitteilung grenzüberschreitender Steuergestaltungen sehen bislang den Beginn der Mitteilungspflichten für Juni 2020 vor. Mit dem Corona-Steuerhilfegesetz wird das BMF ermächtigt, abweichende Bestimmungen in einem BMF-Schreiben zu erlassen, um die Umsetzung EU-rechtlicher Bestimmungen hinsichtlich der Fristen zur Mitteilung grenzüberschreitender Steuergestaltungen zeitnah sicherzustellen. Dazu haben WPK und BStBK Stellung genommen.

    WPK, Mitteilung vom 11.06.2020

    Die gesetzlichen Regelungen Mitteilung grenzüberschreitender Steuergestaltungen sehen bislang den Beginn der Mitteilungspflichten für Juni 2020 vor. Mit dem Corona-Steuerhilfegesetz, das vom Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates beschlossen wurde, wird das Bundesministerium der Finanzen (BMF) ermächtigt, abweichende Bestimmungen in einem BMF-Schreiben zu erlassen, um die Umsetzung EU-rechtlicher Bestimmungen hinsichtlich der Fristen zur Mitteilung grenzüberschreitender Steuergestaltungen zeitnah sicherzustellen.

    Schaffung der EU-rechtlichen Grundlage für Fristverschiebung

    Die EU arbeitet derzeit daran, die EU-rechtlichen Möglichkeiten für eine Fristverschiebung wegen der Corona-Pandemie herzustellen. Am 3. Juni 2020 hat sich der “Ausschuss der ständigen Vertreter” auf die Möglichkeit einer Verschiebung der Pflicht zur erstmaligen Mitteilung grenzüberschreitender Steuergestaltungen verständigt.

    Danach kann der Beginn der 30-Tagesfrist für die Meldung grenzüberschreitender Steuergestaltungen, die zwischen dem 1. Juli 2020 und dem 31. Dezember 2020 meldepflichtig werden, um sechs Monate auf den 1. Januar 2021 verschoben werden. Der Anwendungszeitpunkt der Regelungen nach der DAC-6-Richtlinie bleibt jedoch weiterhin der 1. Juli 2020. Demnach müssen die während des Aufschubs implementierten meldepflichtigen Gestaltungen innerhalb von 30 Tagen nach Ende des zeitlichen Aufschubs gemeldet werden. Damit die vorgesehene Änderung der Richtlinie rechtswirksam wird, muss der Ministerrat der beschriebenen Regelung noch zustimmen. Dies soll dem Vernehmen nach zeitnah im schriftlichen Verfahren geschehen.

    Anordnung im BMF-Schreiben

    Danach kann das BMF die Fristverlängerung seinem BMF-Schreiben zur “Anwendung der Vorschriften über die Pflicht zur Mitteilung grenzüberschreitender Steuergestaltungen” anordnen. Für dieses BMF-Schreiben lag bislang ein Diskussionsentwurf vor, zu dem
    WPK und BStBK mit Schreiben vom 8. April 2020 Stellung genommen hatten
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  • Die Anti Financial Crime Alliance (AFCA) der beim Zollkriminalamt angesiedelten Financial Intelligence Unit (FIU) hat der WPK ihr Whitepaper „COVID-19-bezogene GW/TF-Risiken und Auswirkungen auf die Finanzkriminalität“ zur Verfügung gestellt. Das berichtet die WPK.

    WPK, Mitteilung vom 11.06.2020

    Die Anti Financial Crime Alliance (AFCA) der beim Zollkriminalamt angesiedelten Financial Intelligence Unit (FIU) hat der WPK ihr Whitepaper “COVID-19-bezogene GW/TF-Risiken und Auswirkungen auf die Finanzkriminalität” zur Verfügung gestellt. WPK-Mitglieder können es unter
    Meine WPK
    abrufen. Es ist auch auf der Seite der FIU hinterlegt.

    Auch wenn das Whitepaper nicht unmittelbar den Berufsstand der WP/vBP betrifft, enthält es dennoch allgemeine Hinweise, die helfen können, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung leichter zu erkennen.

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