Wirtschaftsprüfung

  • Der Vorstand der WPK informiert über die wichtigsten Beratungsergebnisse aus der Sitzung am 4. Mai 2018.

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  • Der Deutsche Rechnungslegungs Standard Nr. 25 ist im Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 3. Mai 2018 gemäß § 342 Abs. 2 HGB durch das Bundesministerium der Justiz bekannt gemacht worden. Darauf weist die WPK hin.

    DRSC: Bekanntmachung von DRS 25 Währungsumrechnung im Konzernabschluss

    WPK, Mitteilung vom 08.05.2018

    Der Deutsche Rechnungslegungs Standard Nr. 25 ist im Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 3. Mai 2018 gemäß § 342 Abs. 2 HGB durch das Bundesministerium der Justiz bekannt gemacht worden, nachdem er am 8. Februar 2018 vom Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee e.V. (DRSC) verabschiedet wurde. Der Standard ist erstmals für nach dem 31. Dezember 2018 beginnende Geschäftsjahre anzuwenden. Eine frühere vollumfängliche Anwendung ist zulässig und wird empfohlen.

    Mit dem Standard soll eine einheitliche Anwendung der Vorschriften zur Währungsumrechnung sichergestellt und die Informationsfunktion des Konzernabschlusses gestärkt werden. Hierzu werden die Grundsätze der Währungsumrechnung nach § 308 HGB und in diesem Zusammenhang bestehende Zweifelsfragen sowie die Grundsätze zur Fremdwährungsumrechnung in den Handelsbilanzen II der einbezogenen Unternehmen einschließlich der relevanten Angaben im Konzernanhang behandelt.

    Anzuwenden ist der Standard für alle Mutterunternehmen, die zur Aufstellung eines handelsrechtlichen Konzernabschlusses gemäß §§ 290 ff. HGB oder eines Konzernabschlusses gemäß §§ 11 ff. PublG verpflichtet sind oder dies freiwillig tun.

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  • Nach Abschluss des Trilogs im Dezember 2017 hat das Europäische Parlament am 19. April 2018 über die Änderungsrichtlinie zur aktuell geltenden Vierten Geldwäscherichtlinie (sog. Fünfte Geldwäscherichtlinie*) in erster Lesung Beschluss gefasst. Der Standpunkt des Parlaments wurde dem Rat zur Beschlussfassung (und daneben der Kommission und den nationalen Parlamenten) übermittelt. Die WPK berichtet.

    Bekämpfung der Geldwäsche – Nach Einigung im Trilog: Beschluss des Europäischen Parlaments zum Vorschlag für eine Fünfte Geldwäscherichtlinie

    WPK, Mitteilung vom 04.05.2018

    Nach Abschluss des Trilogs im Dezember 2017 hat das Europäische Parlament (EP) am 19. April 2018 über die Änderungsrichtlinie zur aktuell geltenden Vierten Geldwäscherichtlinie (sog. Fünfte Geldwäscherichtlinie*) in erster Lesung Beschluss gefasst. Der Standpunkt des Parlaments wurde dem Rat zur Beschlussfassung (und daneben der Kommission und den nationalen Parlamenten) übermittelt.Wesentliche Inhalte der Änderungsrichtlinie wurden vom deutschen Gesetzgeber bereits im Vorgriff mit dem Gesetz zur Umsetzung der Vierten Geldwäscherichtlinie vom 23. Juni 2017 (in Kraft getreten am 26. Juni 2017) übernommen.

    Dennoch beinhaltet auch die aktuelle Änderungsrichtlinie in der vom EP beschlossenen Fassung Neuregelungen, die vom deutschen Gesetzgeber noch in deutsches Recht transferiert werden müssen.

    Folgende Änderungen betreffen WP/vBP in ihrer Eigenschaft als Verpflichtete nach dem Geldwäschegesetz:

    • Verpflichtete müssen im Rahmen der Überprüfung der Identität des wirtschaftlich Berechtigten in Zukunft einen Registrierungsnachweis oder Registerauszug aus dem Transparenzregister einholen, wenn der Vertragspartner Angaben zum Transparenzregister machen muss (Art. 4 Abs. 1).
    • Die Mitgliedstaaten müssen eine aktuelle Liste mit sämtlichen Funktionen führen, die den Status als politisch exponierte Person (PeP) begründen. Sie müssen gewährleisten, dass auch internationale Organisationen mit Sitz in den Mitgliedstaaten entsprechende Listen erstellen. Diese Pflichten gelten auch für die EU und für internationale Organisationen, die bei der EU akkreditiert sind. Zuständig für die Erstellung dieser Listen ist die Kommission (Art. 20a).
    • Selbstverwaltungseinrichtungen, die Aufsichtsaufgaben wahrnehmen (u. a. die WPK), müssen einen detaillierten Jahresbericht über ihre diesbezüglichen Aktivitäten einschließlich erhaltener Whistleblower-Hinweise veröffentlichen (Art. 34). Nach § 51 Abs. 9 GwG in der geltenden Fassung hat die WPK derzeit einen Jahresbericht vergleichbaren Inhalts an das Bundesministerium der Finanzen zu übermitteln.
    • Die zuständigen Behörden (u. a. die WPK) müssen die Strafverfolgungsbehörden unterrichten, wenn sie im Rahmen ihrer Aufsicht strafrechtlich relevante Verstöße feststellen (Art. 58).

    Darüber hinaus sind insbesondere die folgenden Punkte von Interesse:

    • Der Zugriff auf die im Transparenzregister eingetragenen Daten über die wirtschaftlichen Eigentümer von Personengesellschaften und juristischen Personen wird für jedermann freigegeben. Die Öffentlichkeit der Information soll dazu beitragen, die missbräuchliche Nutzung von Briefkastenfirmen zu bekämpfen, die gegründet wurden, um Geld zu waschen, Vermögen zu verbergen und Steuern zu vermeiden. Informationen zu wirtschaftlich Berechtigten von Trusts und ähnlichen juristischen Konstrukten sind demgegenüber unverändert neben zuständigen Behörden und Verpflichteten im Rahmen ihrer Sorgfaltspflichten nur Personen zugänglich, die ein berechtigtes Interesse darlegen können (Art. 30 f.).
    • Mit den neuen Vorschriften sollen zudem Risiken vermindert werden, die mit Kryptowährungen und Prepaidkarten verbunden sind. Umtauschplattformen für virtuelle Währungen sowie Anbieter elektronischer Geldbörsen müssen Sorgfaltspflichten nachkommen und Kundenkontrollen durchführen, um die Anonymität solcher Geschäfte aufzuheben. Die genannten Plattformen und Anbieter müssen außerdem in einem Register eingetragen sein (Art. 2 Abs. 1 Nr. 3, Art. 47 Abs. 1).

    Die Änderungsrichtlinie tritt am 20. Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Die Umsetzung in deutsches Recht hat innerhalb von 18 Monaten nach dem Tag des Inkrafttretens zu erfolgen.

    * Fußnote

    Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinie (EU) 2015/849 zur Verhinderung der Nutzung des Finanzsystems zum Zwecke der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung und zur Änderung der Richtlinie 2009/101/EG (COM(2016)0450 – C8-0265/2016 – 2016/0208(COD)).

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  • Der Vorstand der WPK hat Informationen zu den wichtigsten Beratungsergebnissen aus der Sitzung am 19. April 2018 zusammengefasst.

    Bericht über die Vorstandssitzung der WPK am 19. April 2018

    WPK, Mitteilung vom 26.04.2018

    Der Vorstand der WPK informiert regelmäßig über seine Tätigkeit. Im Folgenden sind Informationen zu den wichtigsten Beratungsergebnissen aus der Sitzung am 19. April 2018 zusammengefasst.

    Prüfung des WPK-Jahresabschlusses und Empfehlung für die Bestellung zum Abschlussprüfer 2018 der WPK

    Der Vorstand beriet den Entwurf des Prüfungsberichtes und empfahl dem Beirat die Bestellung der NPP Niethammer, Posewang & Partner GmbH WPG StBG, Hamburg, zum Abschlussprüfer der WPK für das Geschäftsjahr 2018.

    Modularisierung des WP-Examens

    Der Vorstand diskutierte verschiedene Möglichkeiten der Modularisierung des WP-Examens. Dabei wurde unter anderem die Frage nach einem Zusatztermin zu zwei Vollterminen im Jahr beraten. In der nächsten Vorstandssitzung sollen die Beratungen fortgesetzt werden.

    Fachwirt für Prüfungswesen (WPK)

    Der Vorstand nahm die Berichterstattung zum Stand der Projektumsetzung auf. Es stellten sich einzelne Fragen, die daraus resultieren, dass das Berufsbildungsgesetz föderale Strukturen abbildet, die mit der Struktur und den Aktivitäten der WPK in Einklang zu bringen sind. Hierzu sind weitere Abstimmungsgespräche mit den Bundesministerien für Wirtschaft und Energie sowie für Bildung und Forschung erforderlich. Im Weiteren ist ein Berufsbildungsausschuss einzurichten, der unter anderem die Prüfungsordnung zu entwickeln hat.

    Bericht der Berufsaufsicht 2017

    Der Bericht der Berufsaufsicht 2017 wurde vom Vorstand beraten und wird auf der Internetseite der WPK veröffentlicht werden.

    Stellungnahme der WPK zum Entwurf eines ISA-Fachgutachtens von wp.net

    Der Vorstand setzte sich mit einer Stellungnahme zum überarbeiteten Entwurf eines ISA-Fachgutachtens von wp.net auseinander. Die Stellungnahme wird bis Ende April 2018 abgegeben.

    WPK-Unterstützungsleistungen im Rahmen der Digitalisierung des Berufsstandes

    Der Vorstand diskutierte den Entwurf des Digitalisierungskompasses der WPK. Dieser soll Digitalisierungsmöglichkeiten in der WP/vBP-Praxis unter Berücksichtigung der am Markt angebotenen Softwareprogramme transparent darstellen. Im Juni soll er auf der Internetseite der WPK veröffentlicht werden.

    Nachnominierung eines Mitgliedes der unabhängigen Wahlkommission (uWK)

    Eine Person war aufgrund ihrer Kandidatur für den Beirat als Mitglied der uWK ausgeschieden. Der Vorstand berief WP Ralf Rödiger aus der Gruppe der WP und WPG als neues Mitglied in die uWK. Der Beirat hat dieser Berufung zwischenzeitlich zugestimmt.

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  • Die Kommission für Qualitätskontrolle hat die wichtigsten Beratungsergebnisse aus der Sitzung am 19. April 2018 zusammengefasst.

    Bericht über die Sitzung der Kommission für Qualitätskontrolle am 19. April 2018

    WPK, Mitteilung vom 24.04.2018

    Die Kommission für Qualitätskontrolle unterrichtet regelmäßig über ihre Tätigkeit. Im Folgenden sind die wichtigsten Beratungsergebnisse aus der Sitzung am 19. April 2018 zusammengefasst.

    Merkblatt und Musterschreiben für die Anzeige der Aufnahme der Tätigkeit als gesetzlicher Abschlussprüfer aktualisiert

    Die Kommission für Qualitätskontrolle hat das im Juni 2016 auf der WPK-Internetseite veröffentlichte Musterschreiben und das begleitende Merkblatt für die Anzeige der Aufnahme der Tätigkeit als gesetzlicher Abschlussprüfer aktualisiert.

    Aus den Abteilungen der Kommission für Qualitätskontrolle

    Im Mittelpunkt der Beratung von Einzelfällen stand insbesondere die Fortsetzung der Beratungen über drei Qualitätskontrollen, bei denen die Prüfer für Qualitätskontrolle die Prüfungsurteile versagt haben. Bei zwei Fällen hat die Kommission für Qualitätskontrolle die Erteilung von Auflagen und die vorzeitige Anordnung einer Qualitätskontrolle beschlossen. Bei dem weiteren Fall wurden die Erteilung von Auflagen und die Anordnung einer Sonderprüfung beschlossen. In allen drei Fällen würdigte die Kommission für Qualitätskontrolle das versagte Prüfungsurteil des Prüfers für Qualitätskontrolle aufgrund der getroffenen Prüfungsfeststelllungen als gerechtfertigt.

    Aufsicht über Prüfer für Qualitätskontrolle

    Die Kommission für Qualitätskontrolle führt die Aufsicht über die Prüfer für Qualitätskontrolle durch Vor-Ort-Termine durch. Es wurde über den Verlauf von zwei Aufsichten informiert. Die Abteilung Aufsicht wird die Vorgänge vor der Entscheidung in der Kommission der Qualitätskontrolle beraten. Im Jahr 2018 sind sieben weitere Aufsichten geplant.

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