Kanzlei

Unsere Tätigkeit basiert auf einer vertrauensvollen und individuellen Beratung und Betreuung unserer Mandanten. Durch die enge Zusammenarbeit pflegen wir ein Vertrauensverhältnis zu unseren Mandanten, das oft über viele Jahre gewachsen ist. Wir begleiten Unternehmen von der Gründung bis zur möglichen Übergabe. Deshalb kennen wir nicht nur die Firmendetails, sondern auch die Personen dahinter.

 

Wir verstehen uns als Ihr zuverlässiger und kompetenter Partner bei Ihren steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen und nehmen eine Position ein, in der wir Ihnen als Unternehmer am nächsten stehen. Ein solches Arbeitsverhältnis kann nur auf der Grundlage von Vertrauen funktionieren.

 

Jeder Mandant hat daher für alle Fragestellungen einen festen Ansprechpartner, der durch ein erfahrenes Team von Mitarbeitern unterstützt wird, die bei Bedarf Spezialwissen einbringen können. Der Mandant erfährt so eine hohe Kontinuität in der Beratung und profitiert vom gebündelten Know-How unseres gesamten Teams.

 

Dieses Konzept der Verbindung von Kontinuität, persönlichem Engagement und Fachwissen hat sich bewährt. Wir sind stolz darauf, dass zu einem Großteil unserer Mandanten eine langjährige, zum Teil schon jahrzehntelange Verbindung besteht.

 

Auch wenn wir ganzheitliche Lösungen für unsere Mandanten anstreben, verfolgen wir bewusst nicht das Konzept „Alles aus einer Hand“. Wir sind Spezialisten in unserem Fach und arbeiten im Rahmen einer umfassenden Beratung mit ausgewiesenen Spezialisten anderer Disziplinen eng zusammen.

 

 

Das dürfen Sie von uns erwarten:

 

  • Einen persönlichen, dauerhaften Ansprechpartner, der bei Bedarf durch das gesamte Team   unterstützt wird.
  • Kompetente Mitarbeiter, die großen Wert auf eine permanente inner- und außerbetriebliche Fortbildung legen.
  • Eine flache Organisationsstruktur und damit eine flexible und lösungsorientierte Arbeit.
  • Zugang zu nationalem und internationalem Wissen durch unsere Zusammenarbeit mit anderen Spezialisten.
  • Hinweise auf die aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Steuern, Wirtschaftsprüfung und Recht.

23. Oktober 2019 Mehr Erfahren 23. Oktober 2019 Mehr Erfahren 23. Oktober 2019

Eingeschränkte Verantwortlichkeit der Gemeinde f...

Der Eigentümer einer landwirtschaftlichen Hofstelle kann von der Gemeinde grundsätzlich keinen Schutz vor Regenwasser aus dem angrenzenden Wirtschaftsweg verlangen. Er ist zu zumutbaren Vorsorgemaßnahmen selbst verpflichtet. So entschied das VG Mainz (Az. 3 K 25/19).

Eingeschränkte Verantwortlichkeit der Gemeinde für Wirtschaftswege

VG Mainz, Pressemitteilung vom 23.10.2019 zum Urteil 3 K 25/19 vom 09.10.2019

Der Eigentümer einer landwirtschaftlichen Hofstelle kann von der Gemeinde grundsätzlich keinen Schutz vor Regenwasser aus dem angrenzenden Wirtschaftsweg verlangen. Er ist zu zumutbaren Vorsorgemaßnahmen selbst verpflichtet. Dies entschied das Verwaltungsgericht Mainz.

Der Kläger ist Eigentümer eines landwirtschaftlich genutzten Haus- und Hofgrundstücks, das im Innenbereich der beklagten Gemeinde liegt. Mit seiner Rückseite grenzt es an einen Wirtschaftsweg. Der Kläger wandte sich an die Gemeinde und trug vor, an der rückwärtigen Ausfahrt seines Anwesens sammle sich auf dem Wirtschaftsweg immer wieder Regenwasser. Dies führe zeitweise dazu, dass er den Wegeabschnitt nicht passieren könne. Nach erfolglosen Gesprächen mit der Gemeinde reichte der Kläger eine Klage ein. Er machte zunächst eine Verpflichtung der Beklagten zur Herstellung einer ordnungsgemäßen Befahrbarkeit des Wirtschaftswegs geltend. Im Laufe des Verfahrens verlangte er eine Wiederherstellung des Wegs, so dass von diesem kein Wasser auf sein unterhalb gelegenes Grundstück ablaufe. Das Verwaltungsgericht wies die Klage ab.

Ein Anspruch auf Vermeidung des Übertritts von auf dem Wirtschaftsweg stehendem Oberflächenwasser auf das angrenzende klägerische Grundstück bestehe nicht. Ein solcher könne nicht schon aus einem Recht der Nutzer auf Instandhaltung des Wirtschaftswegs im Sinne einer ungehinderten Befahrbarkeit hergeleitet werden. Denn Wirtschaftswege als gemeindliche Einrichtung gewährten lediglich ein Recht auf Benutzung des tatsächlich Vorhandenen, nicht aber auf Schaffung oder Reparatur der Wege. Aber auch mittels eines Abwehr- und Unterlassungsanspruchs gegenüber der Gemeinde könne der Kläger Wasserabflüsse auf sein Grundstück nicht verhindern. (Umfangreiche) Wasserzuflüsse seien für die Vergangenheit schon nicht aufgezeigt worden. Jedenfalls habe der Kläger einen Wasserübertritt auf sein Grundstück bei stärkeren Regenereignissen als ortsüblich zu dulden. In einem hängigen Gelände müsse der Eigentümer des tiefer gelegenen Grundstücks grundsätzlich Einwirkungen durch abfließendes Niederschlagswassers hinnehmen. Er sei selbst im Rahmen des Möglichen und Zumutbaren zur Ergreifung geeigneter Vorsorgemaßnahmen verpflichtet. Die Beklagte habe auch nicht ausnahmsweise wegen einer besonderen Geländetopographie Wasserablaufeinrichtungen auf dem Weg vorzusehen.

Powered by WPeMatico

Mehr Erfahren 23. Oktober 2019

Einbau eines „Thermofensters“ in Dieselfahrzeu...

Das OLG Koblenz entschied, dass der Einbau eines „Thermofensters“ in ein Dieselfahrzeug nicht per se als sittenwidrige Handlung einzustufen ist. Anders als beim Einbau einer „Schummelsoftware“ handelt es sich beim „Thermofenster“ nicht um eine eindeutig unzulässige Abschalteinrichtung (Az. 12 U 246/19).

Eingeschränkte Verantwortlichkeit der Gemeinde für Wirtschaftswege

VG Mainz, Pressemitteilung vom 23.10.2019 zum Urteil 3 K 25/19 vom 09.10.2019

Der Eigentümer einer landwirtschaftlichen Hofstelle kann von der Gemeinde grundsätzlich keinen Schutz vor Regenwasser aus dem angrenzenden Wirtschaftsweg verlangen. Er ist zu zumutbaren Vorsorgemaßnahmen selbst verpflichtet. Dies entschied das Verwaltungsgericht Mainz.

Der Kläger ist Eigentümer eines landwirtschaftlich genutzten Haus- und Hofgrundstücks, das im Innenbereich der beklagten Gemeinde liegt. Mit seiner Rückseite grenzt es an einen Wirtschaftsweg. Der Kläger wandte sich an die Gemeinde und trug vor, an der rückwärtigen Ausfahrt seines Anwesens sammle sich auf dem Wirtschaftsweg immer wieder Regenwasser. Dies führe zeitweise dazu, dass er den Wegeabschnitt nicht passieren könne. Nach erfolglosen Gesprächen mit der Gemeinde reichte der Kläger eine Klage ein. Er machte zunächst eine Verpflichtung der Beklagten zur Herstellung einer ordnungsgemäßen Befahrbarkeit des Wirtschaftswegs geltend. Im Laufe des Verfahrens verlangte er eine Wiederherstellung des Wegs, so dass von diesem kein Wasser auf sein unterhalb gelegenes Grundstück ablaufe. Das Verwaltungsgericht wies die Klage ab.

Ein Anspruch auf Vermeidung des Übertritts von auf dem Wirtschaftsweg stehendem Oberflächenwasser auf das angrenzende klägerische Grundstück bestehe nicht. Ein solcher könne nicht schon aus einem Recht der Nutzer auf Instandhaltung des Wirtschaftswegs im Sinne einer ungehinderten Befahrbarkeit hergeleitet werden. Denn Wirtschaftswege als gemeindliche Einrichtung gewährten lediglich ein Recht auf Benutzung des tatsächlich Vorhandenen, nicht aber auf Schaffung oder Reparatur der Wege. Aber auch mittels eines Abwehr- und Unterlassungsanspruchs gegenüber der Gemeinde könne der Kläger Wasserabflüsse auf sein Grundstück nicht verhindern. (Umfangreiche) Wasserzuflüsse seien für die Vergangenheit schon nicht aufgezeigt worden. Jedenfalls habe der Kläger einen Wasserübertritt auf sein Grundstück bei stärkeren Regenereignissen als ortsüblich zu dulden. In einem hängigen Gelände müsse der Eigentümer des tiefer gelegenen Grundstücks grundsätzlich Einwirkungen durch abfließendes Niederschlagswassers hinnehmen. Er sei selbst im Rahmen des Möglichen und Zumutbaren zur Ergreifung geeigneter Vorsorgemaßnahmen verpflichtet. Die Beklagte habe auch nicht ausnahmsweise wegen einer besonderen Geländetopographie Wasserablaufeinrichtungen auf dem Weg vorzusehen.

Powered by WPeMatico

Mehr Erfahren